Stipendien von AFS und weltwärts für “Interkulturelles Management und Kommunikation”

Auch im Studienjahrgang 2011/2012 wird es im Studiengang Interkulturelles Management und Kommunikation zwei Stipendiaten geben, die von Studiengebühren befreit sind. Die bereits langjährige Kooperation mit zwei institutionellen Partnern setzt sich dabei fort:

Auf der einen Seite arbeitet die Karlshochschule mit dem AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. zusammen. Die Früchte der Kooperation zeigen sich insbesondere bei unserer Summer Academy, wo die Kompetenzen unserer beider Institutionen auf innovative Weise zusammenfließen. Sie zeigt sich auch in dem genannten Stipendium (sowie weiteren Teilstipendien), das sich an ehemalige AFSer (aber nicht ausschließlich) richtet. Dieses Jahr überzeugte Frau Monika Stencel die Jury. In einem aufwändigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren – so gab es unter anderem ein Skype-Interview mit Frau Stencel in Polen sowie ein Assessment Center an der Karlshochschule – war Frau Stencel den anderen BewerberInnen letzlich überlegen. Sie ist zweisprachig aufgewachsen und hat unter anderem in Japan und in Israel gelebt und gearbeitet.

Auf der anderen Seite vergibt die Karlshochschule ein Stipendium in Zusammenarbeit mit der Entsende-Plattform „weltwärts“ des Auswärtigen Amtes. Bei der Einführung hatte Frau Bundesministerin a.D. Wiezcorek-Zeul das Stipendium ausdrücklich als Einstieg für junge weltwärts-Heimkehrer in das akademische Studium gelobt. Gestern wurde es zum dritten Mal vergeben. weltwärts legt großen Wert auf das zivilgesellschaftliche Engagement der Bewerber, auf die Erwartung an junge Menschen, dass sie verantwortung übernehmen. In dieser Hinsicht, wie auch bei der Förderung internationaler Erfahrungen, gibt es große Überschneidungen  mit dem Leitbild unserer Hochschule. Dieses Jahr fiel uns die Entscheidung besonders schwer. Am Ende setzte sich bei Würdigung der Gesamtpersönlichkeiten aber Herr Jonis Qasem durch, der ebenfalls zweisprachig aufgewachsen ist und der nach einem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement schon während der Schulzeit nach dem Abitur in der Entwicklungszusammenarbeit auf den Fidji-Inseln tätig war.

Für die Stipendien gibt es jedes Jahr eine Vielzahl von Bewerbern, von denen leider nur ein Teil eingeladen werden kann. Bei der Auswahl kommen – wie immer an der Karlshochschule – natürlich nicht nur die Noten zum Tragen. Im Assessment Center gilt es für die Kandidaten, sich alleine zu präsentieren, in der Gruppe an einem Projekt zu arbeiten, oder auch zu mehreren die Gründung einer WG in einer viel zu kleinen Wohnung zu diskutieren, immer unter der Beobachtung der Jury.

Eine Bewerbung lohnt sich – für diejenigen, denen am Ende ein Angebot gemacht werden kann und übrigens auch für diejenigen, die in der Beobachterrolle sind: Die Begegnung mit den “returnees”, die aus der ganzen Welt an die Karlshochschule kommen und sich für den Studiengang Interkulturelles Management und Kommunikation interessieren, macht unglaublich viel Spaß und gibt Energie für die weitere Entwicklung.

 

PS Die Stipendiaten des ersten Bewerberjahrgangs, Sabine und Jakob, sind gerade an unseren Partnerhochschulen in Vilnius und Budapest in der Vorbereitung ihres Auslandssemesters unterwegs. Viele Grüße von hier an Euch und viel Erfolg!

 

2 comments Write a comment

  1. Danke Andreas! Viele Grüße aus Vilnius an dieser Stelle und ich wünsche den neuen Stipendiaten aber auch allen anderen Erstis einen guten Start ins neue Semester! Die Zeit an der Karlshochschule in den letzten zwei Jahren war toll und gerade heute habe ich an unsere super durchorganisierte O-Woche zurückgedacht… hier läuft alles ein wenig anders.
    Viele Grüße,
    Sabine

  2. Hallo Sabine! Wenn Du magst, gib uns irgendwann ein Feedback über das “Andere” in Vilnius. Das hilft uns Lernen. Ich bin überzeugt, dass wir mittlerweile grenzenlos agieren und viele gute Chancen haben unsere Identität interkulturell zu definieren und weiter zu entwickeln. Viel Spaß und viel Erfolg!! 

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