Karlsgespräche – Dr. Manfred Schmitz-Kaiser: Private Hochschulen aus Sicht der Wirtschaft
Bildquelle: Michael M. Roth
Dr. Schmitz-Kaiser, u.a. Vorstandsmitglied der L-Bank (…), sprach gestern in unserer Vortragsreihe “Karlsgespräche” über die Hochschullandschaft aus Perspektive der Wirtschaft. Dr. Schmitz-Kaiser betonte zu Beginn seines Vortrages (der leider aus technischen Gründen nicht aufgezeichnet werden konnte) dass er natürlich nur eine Teilperspektive liefern kann, da er selbst Vertreter der Finanz- und nicht der Realwirtschaft sei und er zwar einige Personalverantwortliche aus der Realwirtschaft zu diesem Thema befragt hat (BASF, SAP etc.), er aber natürlich mit
Media Markt braucht keinen Onlineshop, sondern schlichtweg neue Ideen
Für Mediamarkt wird der heutige Tag wohl als Tag der E-Commerce-Schande rot in die Unternehmenshistorie vermerkt werden. Der neue Onlineshop war keine paar Minuten online, schon hagelte es erschlagende Kritik von diversen, gut vernetzten E-Commerce-Experten und frustrierten Kunden (…). Was ist da nur passiert?
Das Ergebnis jahrelanger interner strategischer Streitigkeiten zwischen den ehemaligen Gründer von Media Markt, den regionalen Fürsten und den Metro Managern, mündete heute also in einer Implementierung des Grauens. Man hat fast den Eindruck als sei der
Gedanken zur Lehre: Mehr Mut zum Entertainment oder ist Storytelling in der Wissenschaft tabu?
Die universitäre Sprache unterscheidet sich radikal von unserer alltäglichen Umgangssprache. Höchstens die Sprache der Bürokratie kommt ihr nahe, wohl weil sie ebenfalls ein Mittel der scheinbar unpersönlichen Herrschaft ist.
Wolf Wagner, aus Uni-Angst und Uni-Bluff (…)
Manchmal habe ich das Gefühl, dass in vielen Lebensbereichen das spannende Geschichtenerzählen fast schon ein Tabu ist. Sei es in Teilen der Wissenschaft, wo man mit Fachvokabular die eigenen Thesen so komplex wie möglich dekodiert, damit möglichst nur eine Handvoll auserwählter Gleichgesinnter den scheinbar
Medienmanagement Lernmaterial: Spiel mit dem Tod – Spiel mit dem Zuschauer
Ein wundervolles konstruktivistisches Lehrvideo mit eingebautem Aha-Effekt. Bitte nicht von den reißerischen ersten 20 Minuten abschrecken lassen, das ist nämlich ein wichtiger Teil der Übung. Lohnt sich! via Brandner Kasper (…)
Das stelle ich hiermit auch mal in das virtuelle Lernmateriallager.
» Gesamten Beitrag lesenDie Piratenpartei – der Stachel im trägen Fleisch der Politik?
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupéry (…)
Ich bin kein wirklicher Anhänger der Piratenpartei, vielleicht weil ich wie viele andere einfach noch abwarte, was ich als politikerverdrossener Mensch demnächst als Parteiprogramm serviert bekomme. Ich erwarte vorgefertigte Lösungen und Konzepte, statt mir selbst den Kopf zu zerbrechen. Das ist das Prinzip parlamentarischer Politik aus dem 20. Jahrhundert. Die klassische Konsumhaltung. Zurücklehnen und andere abnicken lassen, aber im Anschluss sich beklagen, wenn es mal nicht so
Marshall McLuhan: “The Medium is the Message” on ABC TV 1977
Wer sich mit Medientheorie beschäftigt, kommt natürlich nicht an einen Popstar dieser Disziplin vorbei: Marshall McLuhan. Hier eine “Vorlesung” aus den 70er Jahren zu seiner wohl berühmtesten These “The medium is the message”:
Ein interessantes Radio-Feature zu Marshall McLuhan und seinem Schaffen findet man beim Zündfunk Generator.
Dem Internet sei Dank für die Konservierung und Bereitstellung solcher Dokumente, auch wenn das Radiofeature dank dem aus meiner Warte bildungsschädigenden Rundfunkänderungsstaatsvertrag (…) wohl bald wieder verschwinden muss. Aber das ist ein
Polit-Neulinge prallen auf die mediale Wirklichkeitskonstruktion
Medien bieten Ersatzformen von Allwissenheit und Allgegenwärtigkeit an. An die Stelle religiöser Kommunikation tritt heute Kommunikation als Religion. Totale Verkabelung, die Verstrickung im elektronischen Netz, wird der unbefangene Blick aber als profane Variante der religio – und das heißt ja eben: Rückbindung erkennen. In der Vernetzung zum integralen Medienverbund ist uns eine stabile Umbesetzung der Transzendenz gelungen. Das Göttliche ist heute das Netzwerk. Und Religion funktioniert als Endlosschleife.
Norbert Bolz (…), deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker sowie Designwissenschaftler, Professor an der
Seid ihr Hacker, Quermacher oder Regelbrecher?
Ein Hacker versucht die Regeln eines Systems so gut und so umfassend überhaupt möglich zu verstehen. Und wenn er die Regeln verstanden hat, dann kann er letztlich mit dem System machen was er will.
Wau Holland, 1951-2001, Gründer des Chaos Computer Clubs, deutscher Journalist und Computeraktivist. Aus dem Hörspiel/Radiofeature “Radio Wauland”.
Ich glaube ja, dass die Hackerkultur – ich spreche natürlich von den Hackern mit dazugehöriger Ethik (…) und nicht den Scriptkiddies oder Crackern – sehr nahe an dem
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