Tape Art Projekt: Clownfische

 

In der Karlshochschule hat alles angefangen. Hier wurden unsere ersten Tape Art Projekte Wirklichkeit und erst so entstand die Idee für verbell. Mit dem Bachelor in der Tasche wagten wir, Isabella und Corinna, im letzten Jahr den Schritt und gründeten diese kleine Firma, mit dem Ziel, Tape Art unter die Leute zu bringen, Ideen umzusetzen und zu sehen, wohin uns das Ganze noch führen mag. Alles neben Isabellas Masterstudium und Corinnas Job – doch die zusätzliche Arbeit ist es in jedem Fall wert, wer macht nicht gerne sein eigenes Ding?

Im Dezember 2015 konnten wir nun endlich das erste Projekt außerhalb der Hochschule verwirklichen. Zusammen mit den Kindern der auf ganzheitliche Förderung ausgelegten Georgens-Schule in Ludwigshafen realisierten wir ein mehrtägiges Tape-Art-Projekt. Das Thema sollte etwas Zeitloses sein, das möglichst lange an der schönen, freistehenden blauen Wand kleben bleiben kann – gerade das ist einer der Vorteile von Tape Art, es kann für einen Tag entstehen oder auch für immer bleiben (die Glaswände in der Karls sind noch heute mit den Motiven der Touring Consumption und der Galerie der Denker geschmückt).

Die wunderschön blaue Wand inspirierte uns schnell zu einer Unterwasser-Welt und bald entschieden wir uns dafür, die Wand in ein Aquarium mit vielen Clownfischen – oder “Nemos”, wie die Kinder sie nannten – zu verwandeln. Wir freuten uns, dass die Karls uns das Tape in weiß, schwarz und aufregendem neon-orange sponsorte, sodass wir dieses gemeinnützige Projekt ohne große Kosten umsetzen konnten.

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Isabella war insgesamt fast vier Tage vor Ort, Corinna kam für einen Tag von Köln nach Ludwigshafen. Wie immer starteten wir mit den Outlines der Fische, die in verschiedenen Formen und Positionen durch das Aquarium blubbern sollten. Dann gab es Examplare, die von den Kids mit Tape-Steifen, die wir ihnen zuschnitten, ausgefüllt werden konnten und einige, die wir komplett selbst klebten. Dabei konnten wir gut etwas mit dem Stil der ausgefüllten Flächen experimentieren.

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Alles in allem war das erste Mal, dass wir das Tapen in diesem pädagogischen Kontext ausprobiert haben, und es lässt sich sagen, dass die Kinder überaus begeistert von diesem Medium, dieser direkten Form des “Etwas-Kreierens” waren. Es entstanden schöne Ergebnisse, sowohl die von den Kids mit Tape ausgefüllten Fische, als auch die von uns selbst getapten Exemplare können sich sehen lassen.

Natürlich hoffen wir nun mit immer mehr Projekten Aufmerksamkeit für unsere Arbeit zu erzeugen (die neben der Tape Art auch Illustration und Texterstellung umfasst), um auch bald bezahlte Aufträge zu generieren.

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