Serie (1): Unternehmensprojekte an der Karls – Lufthansa

Wie gewinnen Unternehmen Auszubildende oder neue Mitarbeiter? Welche Wege gehen sie dabei und welche Zielgruppen sprechen sie an? Sind es die richtigen?

U-Pro Lufthansa

Mit diesen Fragen setzten sich Vincent Rühl, Frederik Williams, Erkin Ibragimov, Felix Fromhage, Emil Mawad und Pascal Stulier in ihrem Unternehmensprojekt auseinander. Und das zu Gunsten des börsendotierten Unternehmens Lufthansa. Dort hatte man bereits eine Projektidee im Petto, als die Studierenden der Karlshochschule an die Türe klopften: Eine Zielgruppenoptimierung für drei Berufsgruppen sollte her. Der Ausbildungsberuf des Luftverkehrskaufmanns, das neu konzipierte Berufsmodell “Teilzeit Flugbegleiter” sowie das Bodenpersonal sollten auf den Prüfstand.

Es galt deshalb für die Studierenden, die bestehenden Zielgruppen zu analysieren und neue Potenziale zu entdecken. Wer könnte als Mitarbeiter interessant sein und wie erreicht man sie oder ihn? Und was ist eigentlich mit denjenigen, die bereits als Zielgruppe abgespeichert sind? Sind darunter überhaupt genug potenzielle Mitarbeiter und wenn ja: werden sie auf eine effektive Art und Weise angesprochen?

Um dies herauszufinden, waren die Studierenden der Karlshochschule nach Frankfurt ins Lufthansa Aviation Center eingeladen, durften ihre Fragen in fünf Experteninterviews loswerden – zudem bekamen sie bereits vorhandenes Forschungsmaterial an die Hand. “Lufthansa möchte die besten Leute für den Job – also Leute, deren Werte und Qualitäten mit denen von Lufthansa übereinstimmen”, erzählt Vincent, über den der Kontakt zum Unternehmen zustande kam.

Präsentation Lufthansa

Lufthansa erwartete vom Projektteam eine Potenzial-Analyse der Zielgruppen und Marketingstrategien, um diese zu erreichen. Ergebnisse hatten die Jungs durchaus vorzuweisen: Sie haben in der Tat Gruppen entdeckt, die Lufthansa vielleicht noch nicht ausreichend bedacht hat. Im Fokus ihrer Recherche standen zum Beispiel die “Generation Y”, die zwischen 1980 und 2000 Geborenen sowie die 50- bis 65-jährigen “Encore Careers”. Anhand von Beispiel-Charakteren wie “Hilde” und “Christiane” präsentierten die Studierenden Möglichkeiten, neue Zielgruppen besser zu erreichen – und ernteten Lob vom Auftraggeber.

In einer zweiten Projektgruppe beschäftigten sich außerdem Nino Khachiashvili, Sinja Haag, Tilo Schneider, Lisa Nguyen und Miriam Schindler mit der Aufgabenstellung.

Leave a Reply