Klima: Spiekerooger Klimagespräche (3)

Zwei Dinge finde ich an den Spiekerooger Klimagesprächen völlig faszinierend.

Erstens ist es die absolut hochkarätige Zusammensetzung der Teilnehmer, nicht nur aus der Wissenschaft, sondern auch und vor allem aus der Praxis. So treffen die Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen (zum Beispiel Philosophie, Biologie, Chemie, Agrarwissenschaften, Soziologie und natürlich Ökonomie) etwa auf Sozialunternehmer, Vertreter von Energiegenossenschaften oder Bio-Landwirte, was eine eigene faszinierende und kreative Spannung entstehen lässt.

Zweitens ist es das Format selbst. Während der erste Tage vor allem im Zeichen von intensiven Gruppendiskussionen stand, fanden die Gespräche des zweiten Tages teilweise am Strand und in Strandkorb-Burgen in den Dünen statt, wobei die lokalen klimatischen Herausforderungen mit Sanddorn-Grog durchaus zu bewältigen waren. Ich habe selten eine Konferenz in einem so kreativitätsfördernden und produktivem Ambiente erlebt.

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Die – überraschend praxisnahen und konkret umsetzbaren – Ergebnisse des anschließenden Plenums sprechen da Bände. Ein Publikation wird in Bälde zusammengestellt.

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Der Abend des heutigen Tages stand dagegen im Zeichen des unter anderen von Reinhard Pfriem und Veronika Nölle initiierten Vereins Onno, einer Gemeinschaft “mit dem Ziel, die Perspektiven einer nachhaltigen Ernährungskultur in Ostfriesland bei allen dafür wichtigen Akteuren zu stärken.” In diesem Rahmen konnten die Teilnehmer der Konferenz, Insulaner und Gäste am 40. öffentlichen Ostfrieslandmahl teilnehmen. Bekocht wurden wir von den beiden Chefköchen des Hotel-Restaurants die Linde und des Capitänshauses.

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