Nutzt du das Internet oder nutzt das Internet dich?

Wir benötigen wichtige Kompetenzen im Umgang mit den neuen Medien – über das reine technische Verständnis hinaus. Es beginnt alles bei der Beobachtung des eigenen Verhaltens und der Frage: Nutzt du das Internet oder nutzt das Internet dich?

pawlow

Im Zuge meiner Vorbereitungen für das Modul “New Media Culture”, Teil unseres neuen Masterstudiengangs mit der Spezialisierung “New Media”, beschäftige ich mich gerade intensiv mit dem Thema “Net Smart”, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Howard Rheingold, einem bemerkenswerten Sozialwissenschaftler aus den USA der sich schon sehr früh mit den Auswirkungen der neuen Technologie auf unsere Gesellschaft und Kultur befasst hat.

Rheingold behandelt in seinem Buch 5 wichtige Kernkompetenzen im Umgang mit den neuen Medien, der sogenannten “Social Media Literacy”, also Kenntnisse und Fertigkeiten, die man möglichst schon in der Schulzeit parallel zur Lese- und Schreibkompetenz entwickeln sollte. Die 5 Punkte lauten:

1. Attention
Der Umgang mit Aufmerksamkeit und zwar eher mit Fokus auf das eigene Verhalten?

2. Participation
Wie kann ich aktiv teilnehmen an der Erstellung von Inhalten?

3. Collaboration
Wie kann ich in den neuen Medien mit anderen bestmöglich kooperieren?

4. Critical Consumption (also known as “Crap Detection”)
Wie kann ich Inhalte auf Qualität, Kontext und Faktengehalt hin prüfen?

5. Network Smarts
Wie bilden sich Netzwerke und ihre Dynamiken?

Persönlich besonders spannend bzw. erkenntnisreich finde ich den ersten Punkt, das Thema der Aufmerksamkeit. Besonders eindrucksvoll finde ich in diesem Zusammenhang zum Beispiel das mitunter beobachtbare Phänomen der “E-Mail Apnea”, Atemaussetzer bei Empfang und Ansicht von Mails. Was einen dezenten Hinweis darauf gibt, wie unmittelbar eng die Benutzung von Medien direkt mit unserem Körper und unserem Verhalten zusammenhängt, ohne das es uns das wirklich bewusst wird. Bisher nur eine These, aber eine interessante Beobachtung. Sollte man vielleicht wissenschaftlich vertiefen.

Ein zweites Phänomen, das mir in diesem Zusammenhang selbst aufgefallen ist, könnte man fast als Pawlow’schen Onlinereflex bezeichnen. Ihr wisst schon, Pawlow und seine Hunde, die beim Glöckchen zu sabbern anfingen. Besonders anschaulich oder eher anhörlich erlebte ich das jüngst bei den neuen Geräuschen, die Facebook seinen Nutzern neuerdings serviert, also dann wenn Aktivitäten auf dem eigenen Profil stattfinden. Bisher war es ja so, dass man ein “Plink” oder “Plonk” erst dann im Browser hörte, wenn man eine persönliche (Chat)nachricht bekam, nun wird das Konzept der Audio-Benachrichtigung fortgeführt und man wird nun über jede kommentierende Interkation per Signal (visuell wie akustisch), also jeden Sch… benachrichtigt. Neuer Kommentar auf einem eigenen Beitrag -> es macht “Pling”. Kommentar auf einen Beitrag den man selbst kommentiert hat -> es macht “Pling” usw.

Neben dem mutmaßlichen Service, den Facebook seinen Nutzern da anbieten möchte, ist natürlich wesentlich bemerkenswerter, dass diese Sounds am Ende auch dazu dienen, den Nutzer immer wieder von anderen Seiten zurück auf Facebook zu ziehen. Es sind echte Aufmerksamkeitsmagneten oder -killer, je nachdem wie man das bewerten mag. Wie bei Pawlow und seinen Hunden stellt sich bei den Dauernutzern, die parallel sämtliche Fenster gleichzeitig geöffnet haben also der Drang ein, bei einem “Pling” und “Plopp” nachzuschauen, was da passiert ist. Also statt zu speicheln, wechsel man das Browserfenster, geht auf die Facebookseite und unterbricht damit das was man gerade tut, egal ob denken, schreiben oder lesen – und schaut was da schon wieder los ist. Brav. Gut gemacht.

Natürlich lässt sich dieser mitunter quälende Lärm abschalten und natürlich wird es viele Nutzer dazu bringen genau das aufgrund der Nervigkeit auch sehr schnell zu tun, aber spannend ist doch auf anderer Ebene wie unsere Aufmerksamkeit durch solche Kleinigkeiten immens beeinflusst werden. Und Facebook mal völlig beiseite, wie oft surrt, gurrt, brummt, plingt oder plonkt es durch andere Dienste? Twitter. Skype. E-Mail. SMS. Telefon.

So wurde mir mein eigenes Verhalten erst jetzt, durch die Beschäftigung mit dem Thema und dem Denkanstoß, deutlich bewusst(er). Ich habe jetzt erst mal einen kleinen Schritt Abstand genommen und beobachtet was das Gedingel und Gedongel wirklich mit mir die ganze Zeit macht und wie es meine Konzentration mal so nebenher fragmentiert.

Das alles hat nicht nur tiefgreifende Konsequenzen für unser Arbeitsleben (Meeting- und Gesprächskulturen), sondern vor allem auch für unser Privat- und Familienleben. Auch da bietet das Buch eine beeindruckende Geschichte und jeder kann man für sich schauen wie das bei einem selbst ggf. sein könnte:

Ellen Reagan told the story of a major advertising agency CEO who was, not surprisingly, a heavy BlackBerry user. One day, his daughter interrupted midtext by giving him two small, rolled-up pieces of paper. When he asked what they were, “sweetly, she slipped the construction-paper cylinders over his poised thumbs. “Blackberry handcuffs,” she said.”

Gerade im Netz belächelt man all zu gerne das Phänomen “Internetsucht”, was wohl in erster Linie daran liegt, das wir als westliche Gesellschaft eine ziemlich merkwürdige Haltung zum Thema Sucht an den Tag legen. Sucht ist etwas kriminelles, krankes und sobald man den Stempel “süchtig” trägt, wird man entsprechend als “schwach” und “minderwertig” gebrandmarkt. Kein Wunder also, das man sich allein schon vor einem leisen Verdacht abschirmen möchte.

Und genau an der Stelle verehre ich das Buch von Howard Rheingold, es schafft an der Stelle nämlich den wichtigen Spagat zwischen den Extremen. Ja, es gibt vermutlich so etwas wie Suchtverhalten mit den neuen Medien (in verschiedener Ausprägung). Ja, die Nutzung von Social Media führt zu expliziten Belohnungseffekten im Gehirn (natürlich, wenn wir keinen Spaß daran hätten, würden wir es wohl kaum tun). Ja, die Dosis bestimmt das Gift und die Substanz ist in Augen dieses US-Ökonomen nicht so entscheidend wie wir denken. Also allein die Benutzung des Internets führt noch nicht zu einer Sucht. Das ist der Unterschied zu den verteufelnden Thesen von Manfred Spitzer. Er verdrängt die Kompetenzen und spricht sich für eine Prohibition des Internets bei Jugendlichen aus.

Howard Rheingold hingegen fordert einen viel bewussteren Umgang mit den neuen Medien. Er sieht das Problem durchaus, vollzieht aber ganz andere lösungsorientierte und pragmatische Ableitungen. Er rät dazu im ersten Schritt zunächst einmal herauszufinden: Wie nutze ich die Medien? Für was nutze ich sie. Wie lasse ich mich ablenken? Wie sehr lassen wir uns vom Internet als Werkzeug benutzen – statt umgekehrt? Welche Auswirkungen (positiv wie negativ) hat die Benutzung der Medien auf uns und unsere unmittelbare Umgebung? Und wenn es eine ungewünschte Auswirkung hat, wie bekommen wir das in den Griff. Er beschreibt das kurz und knapp wie folgt:

Mindful use of digital media means thinking about what we are doing, cultivating an ongoing inner inquiry into how we want to spend our time.

Und genau mitten in dieses Spannungsfeld werden meine Kollegen und ich unsere Studenten hinein werfen. Genau diese Art der differenzierten Betrachtung und die Reflektion der unmittelbaren, eigene Erfahrung, befähigt meiner Ansicht nach Menschen in Zukunft vernünftig aber vor allem selbstbestimmt mit den (neuen) Medien umzugehen. Ich freue mich schon sehr auf diesen (Ex)kurs.

Danke für deine Aufmerksamkeit. Nun bist du an der Reihe. Ich habe ein paar Forschungsfragen, die mich interessieren. Wäre toll, wenn du sie kommentieren könntest:

Wie ist dein bisheriges Nutzerverhalten?
War dir das bisher bewusst?
Wenn ja, hast du mittlerweile etwas verändert? Was, wieso und warum?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Update:
Marco Ladermann fragt auf Google Plus: Wieso eigentlich Pawlow und klassische Konditionierung?

Und fügt hinzu:
Wenn, dann ist das eine operante Konditionierung [1], bei der die Ereignishäufigkeit auf das Signal zu reagieren und in das Soziale Netzwerk zu schauen, durch das, was da gelesen wird positiv verstärkt wird. Das erklärt auch viel besser, warum das Gebimmel nervt. In Soziale Netzwerke zu schauen kann auch anöden, besonders (siehe Premack-Prinzip [2]) wenn man gerade Wichtigeres zu tun hat.

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Instrumentelle_und_operante_Konditionierung

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Premack-Prinzip#Premack-Prinzip?

15 comments Write a comment

  1. Wie ist dein bisheriges Nutzerverhalten?
    Berufs- und neigungsbedingt süchtig. Relativ eingefahren, aber neugierig. Konzentriert, solange ich arbeite, ablenkungswillig, wenn ich rumsurfe.

    War dir das bisher bewusst?
    Ja.

    Wenn ja, hast du mittlerweile etwas verändert? Was, wieso und warum?
    Die Fenster für interaktive Social Media-Nutzung sind viel kleiner geworden. 24 Stunden plus die Nacht sind einfach zu wenig. Und es gibt noch die C-Welt.

  2. Mein bisheriges Nutzerverhalten? Always online. Sei es die 10 Stunden im Büro, also arbeitsbedingt, aber privat erst recht. Mich gibt es offline quasi gar nicht. Und ja, ich bin mir dessen sehr bewusst.

    Eine Veränderung habe ich allerdings bereits vorgenommen: am iPhone habe ich das “Bitte nicht stören” aktiviert, so dass ich keine Benachrichtigungen bekomme und habe nur für die 2 wichtigsten Apps das “Pling Plong” aktiviert. Alle anderen habe ich ausgeschaltet.

    Im Büroalltag habe ich zwar keine festen Email-Zeiten, aber ich reagiere nicht auf jede sofort. Wenn ich an einer umfassenden Arbeit sitze, die meine volle Aufmerksamkeit benötigt, lasse ich mich nur eingehende Mails nicht ablenken. Ich sehe mt einem Seitenblick im Benachrichtigungsfenster worum es geht. Und in 90 % der Fälle sind diese Mails dann nicht wichtiger als meine derzeitige Tätigkeit, die meine volle Aufmerksamkeit benötigt. Daher ignoriere ich sie dann.

    Eine weitere Änderung habe ich bei mir eingeführt: die 10 Minuten bevor ich in die Mittagspause gehe, gehören dem Aufräumen der “Gesendet”-Rubrik. Eingegangene Mails verschiebe ich immer sofort nach dem Lesen in das entsprechende Archiv, so dass sich im Eingang nur die Mails befinden, auf die ich noch reagieren muss. Aber das “Gesendet” wurde von mir früher sträflich behandelt und da tummelten sich so einige. Dies ist jetzt dank der 10 Minuten vorbei.

    VG kurzundknapp

  3. Pauschal lässt sich das gar nicht sagen. An manchen Tagen bin ich alarmierter als sonst, wie etwa dann, wenn ich selbst etwas ins Internet geschrieben oder gestellt habe, das mir wichtig ist. Dann lauere ich natürlich auf Antworten und Kommentare, weil mir diese Reaktionen viel bedeuten. Manchmal, vermutlich häufiger, als ich es mir eingestehen möchte, lasse ich mich zu gern ablenken. Wie jetzt gerade ;-). An anderen Tagen kratzt es mich überhaupt nicht, weil ich konzentriert anderen Dingen nachgehe. 

    Generell habe ich aber alle Geräusche ausgestellt: Twitter, Facebook (auch Chat), Mails, Push beim Smartphone. Mich nerven und erschrecken diese Pling- und Plong-Geräusche. Ich arbeite gern an einem Stück und möchte meine Gedanken verfolgen (wohin sie mich auch manchmal führen mögen). Darunter fällt oftmals auch das Telefon, weshalb ich telefonisch nicht immer gut erreichbar bin. Aber ich verdiene nun mal mein Geld nicht mit Telefonieren, sondern mit Schreiben, Ideen finden und sie in Konzepten zu verarbeiten und dem Vernetzen von Menschen, Projekten und Themen im Internet. 

    Trotzdem bin ich über Facebook-Nachrichten und Twitter-DMs flott erreichbar, weil ich mich viel dort aufhalte – ob zum Arbeiten, zur Hirnlockerung zwischendurch oder zum genüsslichen Prokrastinieren :).

  4.  Wie ist dein bisheriges Nutzerverhalten?
    Zwiespältig – zwischen Faszination und Ablehnung. 
    Privat würde ich nur bloggen (bin seit 7 Jahren Bloggerin) und gezielt in Foren aufhalten, die mich interessieren. Alle
    anderen Social Media Funktionen würde ich nicht brauchen. Beruflich (bin Autorin) habe
    ich die letzten paar Jahre “aufgerüstet” – habe mich irgendwann sogar
    widerwillig bei FB angemeldet und dann das ganze Spiel mitgespielt, samt nichtssagenden Kommentaren und dem Klicken von Likes. Ich habe mir zwischendurch aber immer tagelange Internetabszenzen gegönnt und ein Smartphone habe ich schon gar keines.

    War dir das bisher bewusst?
    Ja.  Bis zum Zerreissen ;-) Ich stand immer wieder kurz davor, mich aus allem ausser dem Schreibforum und dem Blog zu verabschieden.

    Wenn ja, hast du mittlerweile etwas verändert? Was, wieso und warum?
    Ich bin Bloggerin geblieben. Auf anderen Plattformen bin ich noch vertreten, aber nur noch ca. 5 Minuten pro Tag, ohne grosse Interaktion. Meine Internetauszeiten werden länger und grösser. Ich stelle – nicht nur bei mir – ein zunehmendes Desinteresse an Social Media fest. Viele Berufskollegen haben reduziert oder sich ganz verabschiedet.

    PS: Bin Schweizerin, wir nutzen kein Doppel-Ess (nicht dass mir das hier noch zum Vorwurf wird).

  5. Patrick Breitenbach

    Dankeschön. Und das mit dem Doppel-ESS geht voll in Ordnung. Du befindest dich hier auf interkulturellem Terrain. ;-)

  6.  

    Wie ist dein bisheriges Nutzerverhalten?

    Ich habe mich lange gar nicht mit dem Internet auseinander
    gesetzt und es auch kaum benutzt. Ich habe es so weit genutzt wie es für Studium
    und Arbeit nötig war und gut. Wobei ich fürs Studium eher die Bibliothek und
    Studienkollegen zur Informationsbeschaffung und lernen genutzt habe. Für die
    Arbeit im Anschluss benötigte ich das Internet nur wenig. Mein Nutzerverhalten
    privat änderte sich stark als ich in Erziehungszeit war. Ich hatte eben viel Zeit
    wenn der Krümel geschlafen hat. Langsam aber sicher fand viel Kommunikation mit
    Freunden und auch Fremden in sozialen Netzwerken statt, ich informierte mich
    viel mehr über Google, in Foren und Communities. Noch „schlimmer“ wurde es als mein Mann ein
    IPad angeschafft hat – eben weil das IPda immer Griffbereit ist und ich nicht
    ins Arbeitszimmer gehen muss und erst den PC anschmeißen muss usw. Seit 2011
    liegt ein Teil meines Aufgabengebietes für die Arbeit im Suchmaschinenmarketing
    und in Social Media. Klar, dass ich jetzt auch noch beruflich das Internet viel
    mehr nutze als in meinem vorherigen Job.

    War dir das bisher bewusst?

    Ich mache mir schon immer mal Gedanken wie weit ich das alles
    in mein Leben lassen möchte und bin mir immer bewusst wie viel es ist und ziehe
    die Bremse wenn ich denke es wird zu viel oder stört meine wichtigeren Abläufe.

    Wenn ja, hast du mittlerweile etwas verändert? Was, wieso
    und warum?

    Meine Konsequenzen um es nicht Überhand werden zu lassen
    sind, dass ich z.B. kein Internet auf meinem IPhone nutze. Ich kann aber ich
    habe es aus. Oft habe ich mein Handy auch gar nicht mit oder es ist den ganzen
    Tag im Flugzeugmodus, weil ich vergesse ihn raus zu machen ;-) Ich möchte mich
    nicht ständig ablenken lassen. An der Arbeit kann ich auch alles ausstellen,
    wenn ich mich konzentrieren muss. Die Standardeinstellung ist ein visuelles Zeichen
    wenn eine E-Mail kommt. Ein „Pling“ gibt es nirgendwo. Telefon ist immer an. Zu
    Hause nutze ich das IPad oder den PC nur noch dann wenn ich Zeit dafür habe. Ich
    habe Familie und möchte nicht im Internet rum hängen wenn mein Krümel spielen
    mag oder ich eigentlich Essen vorbereiten müsste. Ich habe schon oft eine
    Nachricht verpasst bzw. „zu spät“ gelesen oder man konnte mich nicht erreichen.
    Ist zwar auch schon ein bisschen doof gewesen aber wir leben alle noch. Ich versuche
    ein gesundes Mittelmaß zu finden und möchte nicht als Pawlowscher Hund enden.

  7. Hi,
    benutze das Netz geschäftlich und auch privat, bin also online daheim.
    In den Anfangszeiten war die Benutzung völlig vorurteilsfrei und viel zu viel. Mit der Zeit legt sich einiges und anderes wird dafür schlimmer.
    Gerade im Zusammenhang mit Social Media hat das gerade nochmal einen zusätzlichen Drive bekommen, bis man sich mal hinsetzt, darüber nachdenkt und eine kurze Kosten-Nutzen-Analyse aufstellt. Im Anschluß sollte man verstanden haben, wie man damit umgehen sollte.

    Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Netz suche ich auch immer nach etwas nachdenklichen und kritischen Ansätzen zum Netz. Ich empfehle hier die Lektüre von Nicholas Carr “Wer bin ich, wenn ich online bin… und was macht mein Gehirn solange?” ( kurze Buchkritik: http://www.literaturasyl.de/schreiberei/wer-bin-ich-wenn-ich-online-bin-nicholas-carr/ )

    Zeigt ein wenig die Übersicht über die aktuelle Forschung zum Thema un welchen Einfluß interaktive Medien auf das eigene Denkvermögen haben. Unter anderem ist da der “Hunde-Ansatz” gar nicht so verkehrt.

    Mein Fazit? Emails werden nur noch einmal täglich abgerufen :)

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