“Homo Oeconomicus” – Wie aus einem kleinen ökonomischen Modell ein gesellschaftliches Paradigma wurde

Mit Frank Schirrmachers neuem Buch “Ego” wird eine wichtige Grundsatzdebatte geöffnet: Wir hinterfragen endlich ein zum Teil gefährliches Paradigma, ein Super-Mem, das uns von den neoklassischen Wirtschaftswissenschaften beschert wurde. Der Homo Oeconomicus ist endlich auf breiter Ebene auf dem Prüfstand. Der Artikel erklärt warum es so wichtig ist und wieso wir als Hochschule seit vielen Jahren dafür eintreten.

computer

Artifizielle Intelligenz simuliert nicht das menschliche Hirn, denn niemand weiß, wie das funktioniert. Gewiss kann man ohne weiteres sagen, dass dort [im Gehirn] bestimmte Dinge errechnet werden; die Errechnungsmetapher würde ich durchaus zulassen. Sobald ich aber sage, in meinem Kopf sei eine Rechenmaschine, mache ich zweierlei: Erstens beziehe ich mich auf etwas, was ich kenne, nämlich die Rechenmaschine; und zweitens projiziere ich diese metaphorisch zurück auf etwas, was ich nicht kenne, nämlich mein Hirn.

aus „Warum sind Computer musikalisch, Herr von Foerster – Ein Interview mit Peter Bexte“

In seinem neuen Buch „Ego“ führt Frank Schirrmacher die krisenhaften Symptome der letzten Zeit auf die Geburt eines „Monsters“, dem „Zweiten“, eine mutierte Variante des „Homo Oeconomicus“ zurück, er schreibt:

Man hat ihn „Double“, „Dummy“, den „ökonomischen Agenten“, den „verdoppelten“ oder den „Gefälschten“ Menschen genannt. In diesem Buch nennen wir ihn „Nummer 2“. Weil er irgendwann anfing, für Nummer 1, den echten Menschen, zu denken und zu handeln.

Der Nährboden dieser Mutation ist ein Modell, man könnte fast sagen eine Ideologie, entsprungen aus der neoklassisch geprägten Ökonomie. Eine Denkgrundlage, die den Menschen, seine Handlungen und Gefühle zu berechenbaren, egoistisch motivierten Einheiten zusammenfasst und ihn somit als triviale, linear handelnde Maschinen stilisiert. Diese zuvor rein in der Wirtschaftswissenschaft beheimate Grundannahme, also der Mensch als rein egoistisch handelndes Wesen, ist nun als neues lebensbestimmendes Paradigma in alle gesellschaftliche Bereiche eingesickert.

Um zu verstehen warum das Bild der “trivialen Maschine” sich nur wenig eignet lohnt sich ein kurzer Ausflug in die Kybernetik. Dort wird eine „triviale Maschine“ als ein klar überschaubares System beschrieben. Eine Art linearer Schaltkreis. Drücke ich, als Bediener der Maschine, den Knopf A so kann ich mir sicher sein, dass am Ende immer das Ergebnis B rauskommt. Ich drücke den Lichtschalter in eine Richtung und am Ende werde es Licht. Das ist in der Tat trivial und deshalb nennt man diese linearen Systeme auch so.

Der Gegensatz zu diesem Modell ist die „nicht-triviale Maschine“, ein komplexes, undurchschaubares System, zum Beispiel eben auch der Mensch. Ich kann bei ihm zwar Knopf A drücken, indem ich zum Beispiel einen Satz formuliere oder ein anderes Signal gebe, aber ich weiß weder vorher zu 100% ob mein Gegenüber das so verstanden hat wie ich es meinte, noch was in seinem Kopf passiert – geschweige denn wie seine Reaktion darauf ausfällt und ob ich sie wiederum so verstehe wie sie gemeint war. Das was in der Verarbeitung, in der Interpretation, das was vermutlich in unseren Köpfen geschieht, bezeichnen die Kybernetiker gerne auch als „Black Box“, eine Art geheimnisvoller Kasten, bei dem man nicht sehen oder erfahren kann was genau darin vor sich geht.

Die Wissenschaft wiederum versucht diesem Kasten permanent auf die Spur zu kommen. So forscht die Neurobiologie eifrig daran wie die Substanz des Kastens funktioniert, also die Hardware und die Psychologie befasst sich eher mit der Software dieser Black Box, also unserem Seelenleben. Dieses bisher unlösbare Problem, also der alten Frage: “Was ist der Mensch?”, wird nun urplötzlich von der Wirtschaftswissenschaft als gelöst angenommen, nämlich indem sie behauptet, bzw. angibt zu wissen, dass der Mensch ein rein egoistisch handelndes Wesen ist und alle seine Handlungen und Gedanken auf diesen einen Leitsatz zurückzuführen ist. Man muss sich das mal vorstellen: Die Wirtschaftswissenschaft kommt daher und erklärt uns die gesamte Welt anhand dieses einen Modells. Das wäre ja nur halb so tragisch, wenn nicht plötzlich genau dieses ökonomische Modell (was schon innerhalb seiner Disziplin erhebliche Grenzen und Mängel aufzeigt) auf alle anderen Lebensbereichen wie selbstverständlich übertragen werden würde. Die Behauptung der Mensch sei ein rein egoistische handelndes Wesen und alle seine Spielzüge sind berechenbar wird somit zu einem gefährlichen Leitsatz, der immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu erobern scheint.

Vielleicht mal ein ganz konkretes Beispiel, sozusagen aus dem Leben gegriffen: Waren Sie in den letzten Jahren mal in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung, die Sie irgendwie entsetzt hat? Ich schon und der Journalist Daniel Bröckerhoff, der das medizinische System in Deutschland in einer Reportage “Die Patientenfalle” für das ZDF skizziert hat, wohl auch. Er wollte damit die möglichen Folgen eines mittlerweile vollkommen durchökonomisierten gesellschaftlichen Bereiches aufzeigen. Der Patient wird durch das derzeitige Modell, basierend auf den „Homo Oeconomicus“, im deutschen Gesundheitssystem zu einem Fall mit einer Nummer abstrahiert. Jeder Fall wird mittlerweile ökonomisch pauschalisiert und genormt. Man nennt es Fallpauschale. Die Eigenheiten und unterschidlichen Bedürfnisse der Menschen wird entsprechend vernachlässigt und weggekürzt. Die Pflege, also ehemals einfach ein bestmöglicher Prozess der Genesung oder Linderung, wird nun dank ökonomischen Zahlenvorgaben in ein überenges Zeitkorsett geschnürt und somit völlig trivialisiert – mit zum Teil verheerenden Folgen für das gesamte System. So drohen bisher hoch altruistisch engagierte und motivierte Pflegekräfte (oder meinen Sie so viele Menschen arbeiten in diesem Bereich weil man da so gut verdient) zu frustrierten Fließband-Pflege-Robotern zu verkümmern. Zeit für ein paar freundliche Worte oder gar ein aufmunterndes Gespräch mit dem oftmals verängstigten und verunsicherten Patienten ist im straff durchökonomisierten Pflegeschema einfach nicht mehr vorgesehen und explizit ausgeschlossen. Wer sich nicht an die Regeln hält wird bestraft und unter Druck gesetzt. Der wirtschaftliche und zeitliche Druck wird am Ende so groß, dass der betreffende Mensch entweder anfängt zu tricksen oder der meist hilflose Patient beginnt die Auswirkungen am eigenen Leib zu erfahren. Nicht genügend Zeit mehr für die Hygiene, kein Geld mehr für anständiges Material, mittlerweile haben sich Krankenhäuser den ersten Teil ihres Namens redlich verdient. Ihre Wirtschaftlichkeit ist mittlerweile so eng getaktet, dass es nur um die direkten und schnellen Erfolge und Einsparungen geht, die langfristige, komplexe Genesung von einzelnen Menschen mit ihrer jeweiligen physischen und psychischen Konstitution, die langfristige Auswirkung auf uns als Gesellschaft oder die nachhaltige und komplexe Ökonomie spielen kaum noch eine Rolle.

Nun wieder zurück zum Modell, dem Paradigma, dem Auslöser der Misere. Dabei ist es denke ich sehr wichtig, dass uns eines glasklar wird: Das Bild, der Mensch sei eine triviale, berechenbare Maschine hat sich zu einem Welt-Bild manifestiert. Nicht der Gedanke der Mensch sei irgendwie berechenbar ist dabei das gefährliche, sondern vielmehr die mittlerweile geronnene und völlig normale, unhinterfragte Haltung „Der Mensch ist berechenbar und handelt grundsätzlich egoistisch“. Eine Annahme, die langsam aber sicher zu einer Art Naturgesetz, einem Dogma, mutiert ist. Hat man jedoch erst ein Dogma geschaffen, so schrumpft die Zahl derer, die das bezweifeln (dürfen). Hat man erst mal etwas in Stein gemeißelt wird eine spätere Korrektur ziemlich schwierig, wie auch jüngst die Finanzkrisen und das mangelhafte, radikale Umdenken andeuten. Man gibt vor aus der Krise gelernt zu haben, bekämpft aber weiterhin emsig die Symptome und nicht den Krankheitsherd.

Aus Dogmen können also auch Paradigmen entstehen. Also grundsätzliche Modelle, auf die jedes nachfolgende Denken und Wissen basiert. Eine Art Super-Mem – wenn man sich mit Memetik etwas intensiver beschäftigt. Um zu verstehen was ich genau meine und warum eine einfache Annahme, ein formulierter Gedanke eine ganze Welt prägen kann sei an der Stelle auf zwei große Paradigmen der Menschheitsgeschichte hingewiesen:

Die wohl zwei größten bekannten Beispiele sind das geozentrische Weltbild (Ptolemäus) – also die Welt steht im Mittelpunkt – und das heliozentrische Weltbild (Kopernikus) – die Sonne steht im Mittelpunkt. Mit dieser unterschiedlichen Ausgangslage sind natürlich auch alle darauf basierenden Folgegedanken von unterschiedlicher Ausprägung. Die Welt wäre heute vermutlich eine komplett andere, hielten wir immer noch am geozentrischen Weltbild fest. Somit war die kopernikanische Wende nicht unbedingt deshalb so hochspannend weil wir plötzlich eine neues naturwissenschaftliches Grundsystem zur Verfügung hatten oder es uns näher an die Wahrheit oder „das Gute“ geführt hat, sondern weil uns ganz einfach dadurch bewusst wurde, dass ein Paradigma existieren kann, es sich verschieben oder wechseln kann und damit eben nicht alles immer in Stein gemeißelt sein muss. Wir konstruieren uns unsere Welt auf Basis von grundsätzlichen Annahmen. Nehmen wir an oder schreiben wir sogar permanent zu der Mensch sei ein rationales, egoistisch handelndes Wesen, so werden wir irgendwann auch eine entsprechend gestaltete Welt vorfinden.?

Nun könnte man Schirrmachers Gedanken, die ja im Kern ja nicht neu sind, vorwerfen sie seien zahlen- oder technologiefeindlich. Doch ich glaube es geht ihm nicht darum die Technologie oder die Mathematik per se als etwas „böses“ zu stilisieren. Ich glaube niemand würde den Nutzen bezweifeln, den Zahlen und ihre maschinelle Weiterverarbeitung uns liefern könnten. Das ist auch gar nicht das Problem an der Sache. Des Pudels Kern ist doch viel mehr die Annahme, dass Maschinen uns irgendwann gleichen oder sie uns gar überlegen sind. Der Glaube Maschinen, gefüttert durch Zahlen, würden unsere Märkte besser bedienen können oder die Grundannahme das wir die Welt als Zahlenkonstrukt abbilden können, das wir die wundervolle Komplexität unseres Daseins mit einer simplen Spieltheorie simulieren könnten.

Natürlich können wir etwas berechnen was so aussieht wie der Mensch und seine Welt. Aber das IST NICHT der Mensch und seine Welt. Das ist ein wenig vergleichbar mit einem defekten Musikstück oder eine komprimierte Audiodatei. Die Bässe und Höhen sind weg, manche Tonsequenzen sind total verquirlt und trotzdem erkennen wir das Lied. Und doch offenbart es uns nicht wie das Lied wirklich IST, geschweige denn wie es entstanden ist, ob es unterschiedlich auf uns wirkt oder wie man künstlich ein folgendes Lied berechnet (da man es ja noch nicht einmal vollständig kennt). Das ist das was Heinz von Foerster meint, wenn er davon spricht, dass sich der Mensch nicht als Computer simulieren lässt. Ich weiß noch nicht einmal wie ich selbst wirklich bin, wie soll dann jemand anders annähernd wissen wie er mich zu simulieren hat.

Zum Abschluss vielleicht noch ein Ausblick auf die Frage wie man nun mit all dem umgeht? Dazu komm ich an diesem Ort des Beitrages nicht drum herum im Namen unserer Hochschule zu sprechen und natürlich auch im Namen vieler anderen Bildungseinrichtungen und Menschen, die sich längst, auch schon lange vor Schirrmachers Buch, vom Modell des „Homo Oeconomicus“ distanziert haben. Wir versuchen als Hochschule Management in der Tat ganz anders zu vermitteln als die neoklassischen Mitstreiter, oder wie es unser Präsident Michael Zerr weitaus treffender formuliert:

Wirtschaftliches Handeln ist eine Form des Handelns in einer Kultur, und zwar in Beziehung zu anderen, also eben nicht der autistische Ansatz – methodologischer Individualismus – sondern ein Ansatz, in dem Menschen immer schon in Beziehung stehen. Die Vertreter des klassischen Ansatzes Homo Oeconomicus haben da gar keinen Zugang dazu; sie sagen: Ja gut, der Einzelne für sich und der hat Eigentum. Dass aber Eigentum schon eine gesellschaftliche Zuordnung ist – nicht meine Beziehung zur Sache, sondern meine Beziehung zu DIR – indem ich nämlich anerkenne, dass dein Jackett dir gehört, heißt, dass ich es mir nicht nehme, dass ich anerkenne, in unserer Beziehung, dass es eher in deiner Sphäre nutzbar ist. Schon das setzt eine Beziehung voraus. Und zwar eine Beziehung, die kulturell geprägt ist: Ich muss erst mal verstehen, dass wir Dinge zuordnen, wie wir sie zuordnen und wie wir sie tauschen. Ich brauche Vertrauen, um tauschen zu können. Also lauter kulturell geprägte Dinge. Ich muss etwas verstehen über Beziehungen, über Macht, über Leidenschaft, über Raum, über Zeit… Ich muss verstehen, wie in einer Kultur Menschen miteinander agieren, um zu verstehen, wie sie auch in Bezug auf Wirtschaft untereinander agieren.

Insofern sehen wir wirtschaftliches Handeln – unternehmerisches Handeln, organisationales Handeln – immer als kulturell geprägt an, als EINE kulturelle Praxis, und Management als eine hochspezifische, artifizielle kulturelle Praktik. Das zeichnet den Ansatz dieser Hochschule aus. Das wollen wir uns anschauen. Und übrigens, in einem solchen Ansatz ist die Wirtschaft nicht etwas völlig eigengesetzliches, was aus der Kultur herausgelöst ist, und damit auch ein unethisches Etwas; Ethik wäre dann nur eine Randbedingung, die ich sozusagen von außen an das wirtschaftliche Handeln herantrage. Das wirtschaftliche Handeln per se ist Nutzenmaximierung und ich trage ethisches als Kalkül von außen heran. Oder als Sanktion, wie eine staatliche Rahmenordnung, innerhalb der sich etwas zu vollziehen hat, was aber eigengesetzlich – ethisch blind – und verantwortungslos sei. Nein: In unserer Auffassung ist das immer schon integraler Bestandteil wirtschaftlichen Handelns, weil wirtschaftliches Handeln eine kulturelle Praxis ist, Praktik ist. Insofern sind ethische Ansätze und Ansätze der Sinnstiftung Teil des ökonomischen Denkens in diesem Cultural Turn, den wir auf das Management oder auf die Wirtschaft anwenden.

Darin liegt für mich ein möglicher Teil der Lösung. Das Paradigma, Tag für Tag, immer und immer wieder zu hinterfragen. Zahlen und Maschinen sind hilfreich und wichtig, sie liefern einen Nutzen und bilden auch in der Tat Teile der Wirklichkeit ab, aber SIE SIND NICHT DIE WIRKLICHKEIT. Abstrakte Modell trennen uns von den unterschiedlichen und komplexen, unberechenbaren Wirklichkeiten der Menschen. Daher entsenden wir zum Beispiel ganz bewusst unsere Masterstudenten in andere soziale Lebenswirklichkeiten, von denen sie in ihrem späteren Leben und Wirken vielleicht eher komplett abgeschottet sind. Sie arbeiten während ihres Studiums für einige Wochen in einer sozialen Einrichtung, einem Obdachlosenheim oder einer Kinderkrippe. Genau das sind dann die Momente der wichtigen Erdung und des Perspektivenwechsels. Die Momente, in denen oftmals das Modell des „Homo Oeconomicus“ einfach in sich zusammenfällt, weil Menschen dadurch erst erkennen was sie sind: Komplexe, unterschiedliche Wesen mit unterschiedlichen Gefühlen und gegenseitigen Abhängigkeiten und Beziehungen, also all das, was eben nicht in eine Formel zu packen ist.

Unser Ziel als wirtschaftswissenschaftliche Hochschule ist es junge Menschen dabei zu helfen ihre individuelle Persönlichkeit, ihr Potential, bestmöglich zu entfalten und ihnen dabei zu helfen zu erkennen das ihre späteren und jetzigen Entscheidungen, in oftmals prinzipiell unentscheidbaren Momenten, immer auch ihre Auswirkungen auf alle anderen Menschen und Lebensbereiche haben wird (Ein Blick in unser Leitbild könnte sich da lohnen).

Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Wir ziehen das Bild eines neugierigen, kreativen, vielschichtigen, multiperspektivisch denkenden Menschenverstandes grundsätzlich vor das abstrakte, simplifizierende Modell des „Homo Oeconomicus“. Erst wenn wir von einer anderen Grundannahme ausgehen, sie mindestens mal hinterfragend vermitteln, werden wir auch die Auswirkungen unseres Handelns irgendwann spürbar erkennen und verändern. Wir als kleine Hochschule können natürlich nur einen winzigen Teil dazu beitragen, aber wir sind stolz, dass wir damit seit Jahren erfolgreich gegen den Strom schwimmen und hoffentlich damit irgendwann die Welt ein kleines Stückchen anders gestalten.

Weitere Links zu dem Thema:
Gunnar Sohn: Die politisch naiven und gefährlichen Makroökonomen: Spieltheoretische Egomanen inkl. Interview mit Prof. Dr. Lutz Becker (Karlshochschule)

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