What young leaders need to learn … Interview with Dr. Paul Breman

Autor: Chrissi Winter am 5.08.2011

Interview with Dr. Paul Breman, Professor Organizing Innovation, Hogeschool Utrecht / NL.

Leadership, Business and Organizational Development from Karlshochschule on Vimeo.

Dr. Paul Breman is teaching the course “Business and Organizational Development” (BOD) in the Master’s Programme at Karlshochschule International University.
Dr. Paul Breman tells his estimations about
- the leadership education and existing challenges for young leaders in general,
- business and organizational development nowadays,
- the Master’s Programme Leadership at Karlshochschule International University.

Dr. Paul Breman is professor since 2008. He has studied Sociology in Amsterdam and Leiden. He gained his PhD in Business Studies in England on the relationship between the learning organisation, market orientation and company performance. His research projects are focussed on the areas of organisational change and innovation, the learning organisation, organisational culture and structure, human resource strategy, diversity and competence management.




  • http://twitter.com/DrLutzBecker Lutz Becker

    I just wrote comment on: http://masterleadership.de/2011/08/05/interview-with-dr-paul-breman/

  • Gast

    Thomas Sattelberger, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom.

    “Ich halte es für ein Phantasiegebilde, dass Leadership im
    Vorlesungssaal vermittelt oder gelernt werden kann. Lernen kann ich
    Managementtechniken wie Ziele setzen, Delegieren, Controlling und
    Marketing – aber nicht Leadership. Da kommt es darauf an, Zukunftsbilder
    zu schaffen, schwierigste Geschäftsprobleme zu meistern und Menschen
    emotional und nachhaltig für neue Strategie und Veränderungsprozesse zu
    gewinnen. Das kann man nicht kopflastig antrainieren. Man lernt es nur,
    wenn man im rauen Wasser der Realität Verantwortung trägt. Nicht in Fallstudienarbeit.”

    Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,813654,00.html

  • Patrick Breitenbach

    Deshalb gibt es bei uns ja auch einen stärkeren Bezug zur Praxis. Und natürlich sind die von Herrn Sattelberger beschriebenen Management-Techniken auch Teil des Leadership-Studiengangs. 

    Aber klar, Leadership lässt sich nicht komplett im Studium erlernen, aber was man lernen kann sind die wichtigen Grundlagen vor allem im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, z.B. Schulung der Selbstreflektion, Kommunikation etc.

    Reine Fallstudienarbeit ist natürlich viel zu platt, aber Management-Simulationen und Rollenspiele sind schon ziemlich nahe an der Realität. Herr Sattelberger würde ja damit auch alle Fortbildungsangebote für Führungskräfte in Frage stellen. Ich glaube er macht es sich da auch ein wenig zu einfach :-)

  • http://www.facebook.com/lbxkarlshochschule Lutz Becker

    “Da kommt es darauf an, Zukunftsbilder zu schaffen, schwierigste Geschäftsprobleme zu meistern und Menschen 
    emotional und nachhaltig für neue Strategie und Veränderungsprozesse zu gewinnen.” Genau das ist es. Wir werden uns nicht erdreisten, wie uns immer wieder gerne zugedichtet wird, fertige “Leader” zu erziehen. Wir können aber, und das sogar sehr sehr gut, ein Repertoire an Wissen und Fähigkeiten vermitteln, das den qualifizierte Einstieg in einen “Leadership-Track” (z. B. im Management von Projekten, Trainee- oder Assistenzfunktionen oder den Einstieg in Familienunternehmen) ermöglicht. Zu diesem Repertoire gehören etwa theoretisches Verständnis , die Fähigkeit, auf den Kern der Dinge zu schließen, Beobachtungsgabe (im Bezug auf das kommunikative Handeln) oder die Fähigkeit, Perspektiven zu wechseln. Wenn ich hier in diesem Kontext den Begriff “Fallstudien” lese, befürchte ich, dass hier genau das Business School Approach hineininterpretiert wird, der eben nicht Gegenstand unserer Didaktik ist. Im Gegenteil lehne ich die klassische Walmart, Procter & Gamble, Southwest Airlines Fallstudien (die ich, mit Verlaub, durchweg für ziemlich doof halte) ab. Viel wichtiger ist es für uns, Spannungen zu erzeugen, indem (teils radikal) Positionen gegenübergestellt  werden. Das zwingt die Studierenden dazu, in der Erkenntnis, das diese auch ganz anders können, Positionen zu beziehen.

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