Gutachten?

Immer häufiger kommt von Studierenden die Frage nach persönlichen Gutachten, etwa für das Masterstudium oder künftige Arbeitgeber. Für uns – schon allein vom Aufwand her – ein nicht unproblematisches Unterfangen. Zum einen erhalten alle Studierenden ein Zeugnis der Hochschule und ein aussagefähiges Diploma-Supplement. Damit ist die Aufgabe der Hochschule voll und ganz erfüllt und mehr ist nicht zu erwarten.

Ein qualifiziertes Gutachten setzt grundsätzlich eine sehr intensive Beschäftigung mit dem zu begutachtenden Gegenstand voraus. Da reicht es nicht, dass man Studierende nur von einer oder zwei Veranstaltungen kennt.

Gutachten erstelle ich folglich nur aufgrund besonderer Leistungen und lege dabei folgende Regeln an.

Die oder der Studierende sollte seine Bachelorarbeit bei mir als Erstbetreuer geschrieben und diese besser als 2,0 abgeschlossen haben.
Zusätzlich bzw. alternativ sollte er/sie besonderes persönliches Engagement für oder in der Hochschule, z. B. im Rahmen unseres SIFE-Team oder der STuV, sowie sonstiges persönliches Engagement gezeigt haben oder in diesem Rahmen herausragend kulturell oder sozial engagiert sein.
Ich muss vom Sinn und Nutzen des zu begutachtenden Schrittes überzeugt sein, z. B. stelle ich die Frage, ob das Masterprogramm an einer der zahlreichen Partnerhochschulen der Karlshochschule aufgenommen wird, ob es eine entsprechend renommierte Einrichtung ist.
Ferner stelle ich die Frage ob die angestrebte Stelle oder der gewählte Studiengang aus Sicht unserer Hochschule ein sinnvoller Schritt der Weiterentwicklung der jeweiligen Studierenden ist.
Grundsätzlich schreibe ich pro Studierendem maximal 1 – 2 Gutachten.
In begründeten Fällen mögen Ausnahmen diese Regeln bestätigen.

Wer also ein Gutachten von mir bekommt, kann sich sicher sein, besonderes geleistet zu haben. Die anderen sollen den Kopf nicht hängen lassen, denn sie haben ein aussagefähiges Zeugnis an einer überdurchschnittlichen Hochschule, wie das CHE Ranking beweist.

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