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	<title>Comments on: Psychological Ownership</title>
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	<description>Rund um das Leben an der Karlshochschule</description>
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		<title>By: Gedanken zu &#8220;Die Marketing-Mitmach-Masche&#8221; vom Markenterrier - Brainblogger &#8211; Denken, Zukunft, Gehirn, Kultur, Evolution</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2730</link>
		<dc:creator>Gedanken zu &#8220;Die Marketing-Mitmach-Masche&#8221; vom Markenterrier - Brainblogger &#8211; Denken, Zukunft, Gehirn, Kultur, Evolution</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 20:59:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aber der Reiz der Kontroll&#252;bernahme. In der Wirtschaftswissenschaft nennt sich das glaube ich Psychological Ownership.  Bookmark on Delicious Recommend on Facebook Share on Posterous Share with Stumblers Tumblr it [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aber der Reiz der Kontroll&uuml;bernahme. In der Wirtschaftswissenschaft nennt sich das glaube ich Psychological Ownership.  Bookmark on Delicious Recommend on Facebook Share on Posterous Share with Stumblers Tumblr it [...]</p>
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		<title>By: Was heißt hier “publikabel”? &#124; Karlshochschule International University</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2432</link>
		<dc:creator>Was heißt hier “publikabel”? &#124; Karlshochschule International University</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:51:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Aber wenn Studierende das Interesse haben, sich mit ihrem Thema intensiver auseinanderzusetzen, kann es sich durchaus anbieten, die Arbeit in enger Abstimmung mit den betreuenden Professoren weiterzuführen und in anderer Form zu veröffentlichen. Dafür gibt es genügend Beispiele an unserer Hochschule – ich denke etwa an die Arbeiten von Florian Bernard, Romy Modlich oder Veronika Dinius. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Aber wenn Studierende das Interesse haben, sich mit ihrem Thema intensiver auseinanderzusetzen, kann es sich durchaus anbieten, die Arbeit in enger Abstimmung mit den betreuenden Professoren weiterzuführen und in anderer Form zu veröffentlichen. Dafür gibt es genügend Beispiele an unserer Hochschule – ich denke etwa an die Arbeiten von Florian Bernard, Romy Modlich oder Veronika Dinius. [...]</p>
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		<title>By: Was heißt hier &#8220;publikabel&#8221;? &#124; Karlshochschule International University</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2404</link>
		<dc:creator>Was heißt hier &#8220;publikabel&#8221;? &#124; Karlshochschule International University</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 07:57:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Aber wenn Studierende Interesse haben, sich mit ihrem Thema weiter auseinanderzusetzen, kann es sich durchaus anbieten, die Arbeit in enger Abstimmung mit den betreuenden Professoren weiterzuführen und in anderer Form zu veröffentlichen. Dafür gibt es genügend Beispiele an unserer Hochschule &#8211; ich denke etwa an die Arbeiten von Florian Bernard oder Veronika Dinius. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Aber wenn Studierende Interesse haben, sich mit ihrem Thema weiter auseinanderzusetzen, kann es sich durchaus anbieten, die Arbeit in enger Abstimmung mit den betreuenden Professoren weiterzuführen und in anderer Form zu veröffentlichen. Dafür gibt es genügend Beispiele an unserer Hochschule &#8211; ich denke etwa an die Arbeiten von Florian Bernard oder Veronika Dinius. [...]</p>
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		<title>By: Was denken sich Werber eigentlich dabei? &#124; Karlshochschule International University</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2401</link>
		<dc:creator>Was denken sich Werber eigentlich dabei? &#124; Karlshochschule International University</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 07:58:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Langer Rede kurzer Sinn, eigentlich wollte ich ja diese Newsletterwerbung bewerten. Für mich hat sie rein werberisch voll ins Schwarze getroffen, denn sie benutzt ein zeitlich aktuelles Mem und ein mittelfristig aktives Bedürfnismem: Derzeitige Krise/Depression + daraus resultierendes Bedürfnis nach Abschottung. Nur ob ein Kaufimpuls dadurch erzeugt wird ist zweifelhaft. Dazu wäre wiederum eine persönliche Empfehlung von Vorteil. Wenn J. also geschrieben hätte: &#8220;Leute ich war gerade in Griechenland eine kreative Pause einlegen und dort ist plötzlich alles so gut, günstig und lecker &#8211; aber vor allem scheint dort im Gegensatz zu hier die Sonne&#8221;, dann wäre vielleicht die eine oder andere Buchung dabei herausgesprungen. Doch solche Empfehlungen können Unternehmen nicht direkt kontrollieren und forcieren. Solche Empfehlungen benötigen einen langen Atem und eine enorme Investition ohne unmittelbarem &#8220;Return&#8221;. Investition in Innovation, Produkt, Service und Kundenbindung und dem Gottvertrauen auf die blöden Mitarbeiter und Kunden, die dann auch noch zur richtigen Zeit die Werbebotschaften bei möglichst vielen Freunden und Bekannten platzieren müssen. Gerade im letzten spekulativen Satz drückt sich der Unterschied der verschiednen Marketing-Denkweisen aus. Die einen wollen verkaufen weil sie verkaufen müssen, die anderen wollen verkaufen, weil sie von dem überzeugt sind, was sie gerade machen. Die einen machen Werbung weil sie verkaufen müssen, die anderen pflegen Beziehungen und sich selbst weil sie einen Sinn darin entdecken. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Langer Rede kurzer Sinn, eigentlich wollte ich ja diese Newsletterwerbung bewerten. Für mich hat sie rein werberisch voll ins Schwarze getroffen, denn sie benutzt ein zeitlich aktuelles Mem und ein mittelfristig aktives Bedürfnismem: Derzeitige Krise/Depression + daraus resultierendes Bedürfnis nach Abschottung. Nur ob ein Kaufimpuls dadurch erzeugt wird ist zweifelhaft. Dazu wäre wiederum eine persönliche Empfehlung von Vorteil. Wenn J. also geschrieben hätte: &#8220;Leute ich war gerade in Griechenland eine kreative Pause einlegen und dort ist plötzlich alles so gut, günstig und lecker &#8211; aber vor allem scheint dort im Gegensatz zu hier die Sonne&#8221;, dann wäre vielleicht die eine oder andere Buchung dabei herausgesprungen. Doch solche Empfehlungen können Unternehmen nicht direkt kontrollieren und forcieren. Solche Empfehlungen benötigen einen langen Atem und eine enorme Investition ohne unmittelbarem &#8220;Return&#8221;. Investition in Innovation, Produkt, Service und Kundenbindung und dem Gottvertrauen auf die blöden Mitarbeiter und Kunden, die dann auch noch zur richtigen Zeit die Werbebotschaften bei möglichst vielen Freunden und Bekannten platzieren müssen. Gerade im letzten spekulativen Satz drückt sich der Unterschied der verschiednen Marketing-Denkweisen aus. Die einen wollen verkaufen weil sie verkaufen müssen, die anderen wollen verkaufen, weil sie von dem überzeugt sind, was sie gerade machen. Die einen machen Werbung weil sie verkaufen müssen, die anderen pflegen Beziehungen und sich selbst weil sie einen Sinn darin entdecken. [...]</p>
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		<title>By: Psychological Ownership Podcast - Karlshochschule Master Leadership &#124; Karlshochschule International University</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2371</link>
		<dc:creator>Psychological Ownership Podcast - Karlshochschule Master Leadership &#124; Karlshochschule International University</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 18:36:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Leadership) und Prof. Dr. Lutz Becker (Studiengangsleiter Master Leadership) über das Thema &#8220;Psychological Ownership&#8221; gesprochen. Hier ist der Podcast und die Präsentationsfolien von Veronika Dinius [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Leadership) und Prof. Dr. Lutz Becker (Studiengangsleiter Master Leadership) über das Thema &#8220;Psychological Ownership&#8221; gesprochen. Hier ist der Podcast und die Präsentationsfolien von Veronika Dinius [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Prof. Dr. Lutz Becker</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2365</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Lutz Becker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:06:23 +0000</pubDate>
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		<description>...noch zu Dr. David Stang: Ein höchst ehrenwertes und geniales Beispiel für Teilen und Verbreiten ist der http://www.zipcodezoo.com/ Ein tolles Projekt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;noch zu Dr. David Stang: Ein höchst ehrenwertes und geniales Beispiel für Teilen und Verbreiten ist der <a href="http://www.zipcodezoo.com/" rel="nofollow">http://www.zipcodezoo.com/</a> Ein tolles Projekt!</p>
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		<title>By: Prof. Dr. Lutz Becker</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2364</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Lutz Becker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:59:52 +0000</pubDate>
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		<description>Psychological Ownership ist auf jeden Fall ein kulturell aufgeladenes Konstrukt. Man denke an das &quot;Jedermannsrecht&quot; in Skandinavien auf der einen und &quot;My home is my castle&quot; auf der anderen Seite. Ganz unterschiedliche Konstruktionen von Eigentum und Besitz.

Zum zweiten Teil Deines Kommentars: Ich glaube, dass uns die Evolution noch gar nicht mit den Instrumenten ausgestattet hat, mit den Kommunikationsoptionen, die wir in unserer Gesellschaft geschaffen haben, angemessen umzugehen. Das wird wohl noch kommen. (Gibt es so etwas wie Kommunikationsdarwinismus???) Eines steht fest. Der Vernetzungsgrad von Organisationen erhöht in der Regel deren Überlebensfähigkeit (wobei es durchaus Situationen gibt, wo genau das Gegenteil der Fall ist). Ein Beispiel aus meinem früheren Berufsleben: Der Computervirus.  Je vernetzter die Population ist, desto schneller verbreitet sich der Virus (Love Letter war ein gutes Beispiel). Auf der anderen Seite sicherte der hohe Vernetzungsgrad der Virus Buster (z. B. über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/EICAR&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;EICAR&lt;/a&gt;) das System, weil  dadurch Fixes schneller entwickelt und verbreitet wurden (man spricht in diesem Zusammenhang auch von der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Resilienz&lt;/a&gt; des Systems). Das Schutzsystem funktionierte in den 90er Jahr nur, weil sich Leute wie John McAfee, Alan Salomon, Kenneth Walls und der Rest der Community (mir fallen da noch Professor Brunnstein und mein alter Kollege David Stang, Mit-Gründer der &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/International_Computer_Security_Association&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ICSA&lt;/a&gt;, ein)  trotz der unverkennbaren Wettbewerbssituation auf &quot;psychologische Besitzansprüche&quot; verzichtet haben, wenn Not am Mann war, und ihr Know-How ausgetauscht haben.

Jürgen Tautz hat in dem InterPM Vortrag die intime Kommunikation dem Broadcasting im Bienenstock gegenübergestellt. Ich habe auch mal irgendwo geschrieben, dass jede Situation einen situativ angemessenen Kommunikationsrahmen braucht, der sich in verschiedenen Qualitäten von Verbreiten, Empfangen, Austauschen, Teilen etc. darstellt. Und ähnliches dürfte für PO gelten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Psychological Ownership ist auf jeden Fall ein kulturell aufgeladenes Konstrukt. Man denke an das &#8220;Jedermannsrecht&#8221; in Skandinavien auf der einen und &#8220;My home is my castle&#8221; auf der anderen Seite. Ganz unterschiedliche Konstruktionen von Eigentum und Besitz.</p>
<p>Zum zweiten Teil Deines Kommentars: Ich glaube, dass uns die Evolution noch gar nicht mit den Instrumenten ausgestattet hat, mit den Kommunikationsoptionen, die wir in unserer Gesellschaft geschaffen haben, angemessen umzugehen. Das wird wohl noch kommen. (Gibt es so etwas wie Kommunikationsdarwinismus???) Eines steht fest. Der Vernetzungsgrad von Organisationen erhöht in der Regel deren Überlebensfähigkeit (wobei es durchaus Situationen gibt, wo genau das Gegenteil der Fall ist). Ein Beispiel aus meinem früheren Berufsleben: Der Computervirus.  Je vernetzter die Population ist, desto schneller verbreitet sich der Virus (Love Letter war ein gutes Beispiel). Auf der anderen Seite sicherte der hohe Vernetzungsgrad der Virus Buster (z. B. über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EICAR" rel="nofollow">EICAR</a>) das System, weil  dadurch Fixes schneller entwickelt und verbreitet wurden (man spricht in diesem Zusammenhang auch von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz" rel="nofollow">Resilienz</a> des Systems). Das Schutzsystem funktionierte in den 90er Jahr nur, weil sich Leute wie John McAfee, Alan Salomon, Kenneth Walls und der Rest der Community (mir fallen da noch Professor Brunnstein und mein alter Kollege David Stang, Mit-Gründer der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Computer_Security_Association" rel="nofollow">ICSA</a>, ein)  trotz der unverkennbaren Wettbewerbssituation auf &#8220;psychologische Besitzansprüche&#8221; verzichtet haben, wenn Not am Mann war, und ihr Know-How ausgetauscht haben.</p>
<p>Jürgen Tautz hat in dem InterPM Vortrag die intime Kommunikation dem Broadcasting im Bienenstock gegenübergestellt. Ich habe auch mal irgendwo geschrieben, dass jede Situation einen situativ angemessenen Kommunikationsrahmen braucht, der sich in verschiedenen Qualitäten von Verbreiten, Empfangen, Austauschen, Teilen etc. darstellt. Und ähnliches dürfte für PO gelten.</p>
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	<item>
		<title>By: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2363</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:28:09 +0000</pubDate>
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		<description>Demnach ist &quot;Besitz&quot; oder &quot;Eigentum&quot; immer Belohnung und Strafe zugleich, oder gibt es tatsächlich Szenerien, bei dem kollektives Eigentum wirklich von allen Systemteilnehmern anerkannt wird?

Geht man mal einige Jahrhunderte zurück so könnte man sich mal genauer den Konflikt zwischen den amerikanischen Ureinwohnern und den europäischen Siedlern anschauen. So weit ich weiß hatten die indianischen Stämme eine ganz andere Vorstellung von Besitz und Eigentum, jedenfalls wenn es um Grundbesitz ging - oder ist das nur verklärte Romantik?

Überhaupt ist derzeit der Grabenkrieg zwischen teilen und alleinig herrschen deutlich erkennbar. Auf der einen Seite das Sharing-Prinzip, Networking und Kooperation - auf der anderen Seite das Horten von Informationen und der Drang nach alleinigem Profit. Bin gespannt was sich am Ende durchsetzt bzw. interessant ist es wohl eher die Frage zu stellen ob wir für einen evolutionären Prozess nicht gar so ein Spannungsfeld benötigen? Müssen wir kämpfen um genug Leidenschaft zu bilden Dinge voranzutreiben, oder gibt es auch Potenzial der Weiterentwicklung im Zustand der absoluten Zufriedenheit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Demnach ist &#8220;Besitz&#8221; oder &#8220;Eigentum&#8221; immer Belohnung und Strafe zugleich, oder gibt es tatsächlich Szenerien, bei dem kollektives Eigentum wirklich von allen Systemteilnehmern anerkannt wird?</p>
<p>Geht man mal einige Jahrhunderte zurück so könnte man sich mal genauer den Konflikt zwischen den amerikanischen Ureinwohnern und den europäischen Siedlern anschauen. So weit ich weiß hatten die indianischen Stämme eine ganz andere Vorstellung von Besitz und Eigentum, jedenfalls wenn es um Grundbesitz ging &#8211; oder ist das nur verklärte Romantik?</p>
<p>Überhaupt ist derzeit der Grabenkrieg zwischen teilen und alleinig herrschen deutlich erkennbar. Auf der einen Seite das Sharing-Prinzip, Networking und Kooperation &#8211; auf der anderen Seite das Horten von Informationen und der Drang nach alleinigem Profit. Bin gespannt was sich am Ende durchsetzt bzw. interessant ist es wohl eher die Frage zu stellen ob wir für einen evolutionären Prozess nicht gar so ein Spannungsfeld benötigen? Müssen wir kämpfen um genug Leidenschaft zu bilden Dinge voranzutreiben, oder gibt es auch Potenzial der Weiterentwicklung im Zustand der absoluten Zufriedenheit?</p>
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		<title>By: Prof. Dr. Lutz Becker</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2361</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Lutz Becker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 07:01:58 +0000</pubDate>
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		<description>Die Möglichkeit, Kontrolle auszuüben, fördert in der Tat PO. Dann stellt sich direkt die Frage nach den Besitzobjekten und der sozialen Perspektive darauf. Ist es zum Beiospiel &quot;unser&quot; Auto, also ein kollektiver, gemeinsamer bzw. geteilter Besitz im Sinn von Familienkutsche oder ist es mein Auto, also im Sinne von individuellen Besitzansprüchen, Fetisch etc.? Und wenn es geteilter Besitz ist, wer ist die relevante Anspruchsgruppe? Wer zieht deren Grenzen? Ich glaube, dass man diese Frage durchaus aus einer evolutionspsychologischen Perspektive diskutieren kann und sollte. Darüber hinaus stellt sich uns die Frage, wie man PO in Führungssituationen bewältigt. Es gibt unzweifelhaft &quot;gute&quot; und &quot;schlechte&quot; Ausprägungen von PO; heißt das aber auch, dass es ein Optimum gibt? Und wo ist der Kipppunkt zwischen &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot;? Wenn es so ein Optimum gibt, welche Instrumente stehen und dann zur Verfügung, um PO in die eine oder andere Richtung zu lenken, zu hebeln oder zu instrumentalisieren? Du siehst: Viele Fragen und Forschungsbedarf für Jahre....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Möglichkeit, Kontrolle auszuüben, fördert in der Tat PO. Dann stellt sich direkt die Frage nach den Besitzobjekten und der sozialen Perspektive darauf. Ist es zum Beiospiel &#8220;unser&#8221; Auto, also ein kollektiver, gemeinsamer bzw. geteilter Besitz im Sinn von Familienkutsche oder ist es mein Auto, also im Sinne von individuellen Besitzansprüchen, Fetisch etc.? Und wenn es geteilter Besitz ist, wer ist die relevante Anspruchsgruppe? Wer zieht deren Grenzen? Ich glaube, dass man diese Frage durchaus aus einer evolutionspsychologischen Perspektive diskutieren kann und sollte. Darüber hinaus stellt sich uns die Frage, wie man PO in Führungssituationen bewältigt. Es gibt unzweifelhaft &#8220;gute&#8221; und &#8220;schlechte&#8221; Ausprägungen von PO; heißt das aber auch, dass es ein Optimum gibt? Und wo ist der Kipppunkt zwischen &#8220;gut&#8221; und &#8220;schlecht&#8221;? Wenn es so ein Optimum gibt, welche Instrumente stehen und dann zur Verfügung, um PO in die eine oder andere Richtung zu lenken, zu hebeln oder zu instrumentalisieren? Du siehst: Viele Fragen und Forschungsbedarf für Jahre&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>By: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/04/24/psychological-ownership/comment-page-1/#comment-2360</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 20:36:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde übrigens sehr gerne zu diesem Thema, also &quot;PO&quot;, einen Podcast machen. Wäre schön wenn ich dich Lutz und Frau Dinius dazu gewinnen könnte. Hätte da nämlich noch eine paar Fragen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde übrigens sehr gerne zu diesem Thema, also &#8220;PO&#8221;, einen Podcast machen. Wäre schön wenn ich dich Lutz und Frau Dinius dazu gewinnen könnte. Hätte da nämlich noch eine paar Fragen ;-)</p>
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