<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Comments on: Der Harvard MBA-Eid: Lippenbekenntnis oder Paradigmenwechsel?</title>
	<atom:link href="http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/</link>
	<description>Rund um das Leben an der Karlshochschule</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 08:32:00 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>By: Der Zaun &#124; Karlshochschule International University</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/comment-page-1/#comment-2531</link>
		<dc:creator>Der Zaun &#124; Karlshochschule International University</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:40:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.karlshochschule.de/?p=2036#comment-2531</guid>
		<description>[...] nicht einfach, zwischen Lippenbekenntnis, strategischen Agenda und fundamental ethischem Handeln zu unterscheiden. Dennoch muss es einen Rahmen geben &#8211; und wenn dieser Rahmen von den Beteiligten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht einfach, zwischen Lippenbekenntnis, strategischen Agenda und fundamental ethischem Handeln zu unterscheiden. Dennoch muss es einen Rahmen geben &#8211; und wenn dieser Rahmen von den Beteiligten [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Prof. Dr. Lutz Becker</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/comment-page-1/#comment-1928</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Lutz Becker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 13:42:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.karlshochschule.de/?p=2036#comment-1928</guid>
		<description>Dazu fällt mir die Geschichte des ehrbaren Kaufmanns an, der zu seinem Schöpfer berufen wird. Am Einlass zur Himmelspforte kommt es zu folgendem Dialog.  &quot;Siehe Herr, meine Hände sind rein.&quot; &quot;Aber sie leer, mein Sohn...&quot;  Natürlich könnte es sein, dass wir n der Karlshochschule aufgrund unserer Inhalte und unseres Auswahlverfahrens in einem ethischen Biotop leben (zumindest tendenziell). Wir bieten ja bekanntlich auch keine Crashkurse (wie passend!) zum Finanzjongleur an - das überlassen wir anderen.

Auf der anderen Seite erlebe ich immer wieder Unternehmen, die ethisch anspruchsvolles Handeln mit großem wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Ich spreche nicht nur von Gepa. Wormland und Walbusch machen es im Textilmarkt vor  - zwei Unternehmen, die über Stiftungen einen Teil ihrer Erträge in das soziale System, in die Altenhilfe oder die Kunst, zurückfließen lassen. Übrigens auch eine Form von &quot;Vergesellschaftung&quot;.  Auch wenn nicht immer alles Gold ist was glänzt, empfehle ich auch einmal, die Entwicklung der Marktanteile von DM mit Schlecker zu vergleichen.  Persönlich erlebe ich immer mehr Konsumenten, darunter auch und gerade Studierende, die sich bei ihren Konsumentscheidungen von ethischen Gesichtspunkten leiten lassen - nicht weil es bessere Menschen sind, sondern weil sie der ewigen Externalisierung der Folgen unternehmerischen Handels einfach die Nase voll haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu fällt mir die Geschichte des ehrbaren Kaufmanns an, der zu seinem Schöpfer berufen wird. Am Einlass zur Himmelspforte kommt es zu folgendem Dialog.  &#8220;Siehe Herr, meine Hände sind rein.&#8221; &#8220;Aber sie leer, mein Sohn&#8230;&#8221;  Natürlich könnte es sein, dass wir n der Karlshochschule aufgrund unserer Inhalte und unseres Auswahlverfahrens in einem ethischen Biotop leben (zumindest tendenziell). Wir bieten ja bekanntlich auch keine Crashkurse (wie passend!) zum Finanzjongleur an &#8211; das überlassen wir anderen.</p>
<p>Auf der anderen Seite erlebe ich immer wieder Unternehmen, die ethisch anspruchsvolles Handeln mit großem wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Ich spreche nicht nur von Gepa. Wormland und Walbusch machen es im Textilmarkt vor  &#8211; zwei Unternehmen, die über Stiftungen einen Teil ihrer Erträge in das soziale System, in die Altenhilfe oder die Kunst, zurückfließen lassen. Übrigens auch eine Form von &#8220;Vergesellschaftung&#8221;.  Auch wenn nicht immer alles Gold ist was glänzt, empfehle ich auch einmal, die Entwicklung der Marktanteile von DM mit Schlecker zu vergleichen.  Persönlich erlebe ich immer mehr Konsumenten, darunter auch und gerade Studierende, die sich bei ihren Konsumentscheidungen von ethischen Gesichtspunkten leiten lassen &#8211; nicht weil es bessere Menschen sind, sondern weil sie der ewigen Externalisierung der Folgen unternehmerischen Handels einfach die Nase voll haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Paul Gourgai</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/comment-page-1/#comment-1921</link>
		<dc:creator>Paul Gourgai</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 18:31:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.karlshochschule.de/?p=2036#comment-1921</guid>
		<description>Demgegenüber mag man Äußerungen von Studierenden  - der Betriebswirtschaftslehre noch dazu! – als erstaunlich werten, die auf die Frage, inwiefern ein Betriebswirt gerade dadurch seine berufliche Leistung verbessern könne, „wenn er die Praxis der Wirtschaft und den Horizont des ökonomischen Denkens in Richtung Ethik  übersteigt“, beispielsweise mit dem Hinweis beantworten, dass er „mutig sein muss, wenn er sich auf die Ethik einlässt, weil es einfacher für ihn wäre, weiter in seinem ökonomischen Denken zu verbleiben. Vielleicht wird der Gewinn seiner unternehmerischen Tätigkeit zunächst geschmälert: Aber ethisches Handeln zahlt sich langfristig aus: im Umgang mit den Mitarbeitern, der Umwelt und den Menschen, zu denen er in Kontakt steht.“ 
Diese Art von vielleicht anrührend naiver Erwartung wird freilich in Erfahrungsberichten von Lehrenden ein wenig zurechtgerückt, wenn etwa über den Verlauf von Ethikprogrammen in der Ausbildung konstatiert wird, dass sehr zur Enttäuschung der Programmverantwortlichen „einzig und allein ein Beitrag zum Umgang mit Geld und Zinsen, der mit der üblichen unternehmerischen Verpflichtung nach maximalen Gewinn bei minimalen Aufwand schwer ins Gericht ging, ungeteilte Zustimmung (fand). Hier machten die Studenten sozusagen einen wirtschaftlichen Kopfstand, und das mit Bravour, ohne sich freilich von der Stelle bewegen zu können, denn Wirtschaft wird zunächst immer noch am Erwirtschaften festhalten wollen.“
Zitiert nach: F. Paul Pavelka, Wirtschaftsethik als Entlastung und Irritation, Zur gesellschaftlichen Funktion wirtschaftsethischer Appelle, in: Sesselmeier, W./Schulz-Nieswandt, F. (Hg.): Konstruktion von Sozialpolitik im Wandel, Implizite normative Elemente, Duncker&amp;Humblot, Berlin, 2008, S. 231-242</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Demgegenüber mag man Äußerungen von Studierenden  &#8211; der Betriebswirtschaftslehre noch dazu! – als erstaunlich werten, die auf die Frage, inwiefern ein Betriebswirt gerade dadurch seine berufliche Leistung verbessern könne, „wenn er die Praxis der Wirtschaft und den Horizont des ökonomischen Denkens in Richtung Ethik  übersteigt“, beispielsweise mit dem Hinweis beantworten, dass er „mutig sein muss, wenn er sich auf die Ethik einlässt, weil es einfacher für ihn wäre, weiter in seinem ökonomischen Denken zu verbleiben. Vielleicht wird der Gewinn seiner unternehmerischen Tätigkeit zunächst geschmälert: Aber ethisches Handeln zahlt sich langfristig aus: im Umgang mit den Mitarbeitern, der Umwelt und den Menschen, zu denen er in Kontakt steht.“<br />
Diese Art von vielleicht anrührend naiver Erwartung wird freilich in Erfahrungsberichten von Lehrenden ein wenig zurechtgerückt, wenn etwa über den Verlauf von Ethikprogrammen in der Ausbildung konstatiert wird, dass sehr zur Enttäuschung der Programmverantwortlichen „einzig und allein ein Beitrag zum Umgang mit Geld und Zinsen, der mit der üblichen unternehmerischen Verpflichtung nach maximalen Gewinn bei minimalen Aufwand schwer ins Gericht ging, ungeteilte Zustimmung (fand). Hier machten die Studenten sozusagen einen wirtschaftlichen Kopfstand, und das mit Bravour, ohne sich freilich von der Stelle bewegen zu können, denn Wirtschaft wird zunächst immer noch am Erwirtschaften festhalten wollen.“<br />
Zitiert nach: F. Paul Pavelka, Wirtschaftsethik als Entlastung und Irritation, Zur gesellschaftlichen Funktion wirtschaftsethischer Appelle, in: Sesselmeier, W./Schulz-Nieswandt, F. (Hg.): Konstruktion von Sozialpolitik im Wandel, Implizite normative Elemente, Duncker&amp;Humblot, Berlin, 2008, S. 231-242</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Tweets die Der Harvard MBA-Eid: Lippenbekenntnis oder Paradigmenwechsel? &#124; Karlshochschule International University erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/comment-page-1/#comment-1916</link>
		<dc:creator>Tweets die Der Harvard MBA-Eid: Lippenbekenntnis oder Paradigmenwechsel? &#124; Karlshochschule International University erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:50:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.karlshochschule.de/?p=2036#comment-1916</guid>
		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Patrick Breitenbach, Karlshochschule, Karlshochschule, Lutz Becker, Lutz Becker und anderen erwähnt. Lutz Becker sagte: Zu: http://tinyurl.com/master-leadership MBA-Eid: Lippenbekenntnis oder Paradigmenwechsel? http://bit.ly/5lW2Tg /via @karlshochschule [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Patrick Breitenbach, Karlshochschule, Karlshochschule, Lutz Becker, Lutz Becker und anderen erwähnt. Lutz Becker sagte: Zu: <a href="http://tinyurl.com/master-leadership" rel="nofollow">http://tinyurl.com/master-leadership</a> MBA-Eid: Lippenbekenntnis oder Paradigmenwechsel? <a href="http://bit.ly/5lW2Tg" rel="nofollow">http://bit.ly/5lW2Tg</a> /via @karlshochschule [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Prof. Dr. Lutz Becker</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2010/01/26/der-harvard-mba-eid-lippenbekenntnis-oder-paradigmenwechsel/comment-page-1/#comment-1915</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Lutz Becker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 06:22:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.karlshochschule.de/?p=2036#comment-1915</guid>
		<description>Hallo Patrick, gerade in unserem Masterstudiengang Leadership spielt die Reflexion ethischer Fragestellungen eine zentrale Rolle. Aber nicht nur dort. Viele Studierende sind zum Beispiel über SIFE - Students in Free Enterprise sozial engagiert.

Nicht von ungefähr legt der Großteil der Studierenden (vor allem im Master) extrem viel Wert darauf, später eine ethisch anspruchsvolle berufliche  Aufgabe zu übernehmen. Allein schon aus Ressourcengesichtspunkten (&quot;War for talents&quot;) müssen sich Unternehmen, so wie ich das beobachte, zukünftig genau überlegen, ob Lippenbekenntnisse ausreichen. oder ob sie ihren Mitarbeitern einem SINN-vollen Rahmen für Beschäftigung schaffen. Gerade die höher qualifizierten unter den künftigen Mitarbeitern achten sehr wohl darauf, ob das von Ihnen mit erwirtschaftete Geld ins Börsenmonopoly oder, z. B. über Stiftungen, wieder zurück in die Gesellschaft fließt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Patrick, gerade in unserem Masterstudiengang Leadership spielt die Reflexion ethischer Fragestellungen eine zentrale Rolle. Aber nicht nur dort. Viele Studierende sind zum Beispiel über SIFE &#8211; Students in Free Enterprise sozial engagiert.</p>
<p>Nicht von ungefähr legt der Großteil der Studierenden (vor allem im Master) extrem viel Wert darauf, später eine ethisch anspruchsvolle berufliche  Aufgabe zu übernehmen. Allein schon aus Ressourcengesichtspunkten (&#8220;War for talents&#8221;) müssen sich Unternehmen, so wie ich das beobachte, zukünftig genau überlegen, ob Lippenbekenntnisse ausreichen. oder ob sie ihren Mitarbeitern einem SINN-vollen Rahmen für Beschäftigung schaffen. Gerade die höher qualifizierten unter den künftigen Mitarbeitern achten sehr wohl darauf, ob das von Ihnen mit erwirtschaftete Geld ins Börsenmonopoly oder, z. B. über Stiftungen, wieder zurück in die Gesellschaft fließt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

