Warum Exkursion? Weil es irgendwie erfrischt!

Autor: Patrick Breitenbach am 28.10.2009

Unsere Exkursionsgruppe (von vier) war zunächst im Kloster Maulbronn (Weltkulturerbe), um die kulturellen und wirtschaftlichen Kontexte des Mittelalters vor Ort, und hautnah im kalten, aber ehrfurchtsvollen Steingebäude, zu erspüren:

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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisation und die Konzeption dieser Exkursionsreihe. Es ging dabei auf anderer Ebene um wichtige Themen: Teambuilding (eher die Fun-Forest-Kletterergruppe), kulturellen Kontext und Symbolik (Exkursionsgruppe Maulbronn und Colmar) und interkulturellen Austausch bzw. Vermittlung mit unseren ausländischen Gast-Studierenden (Hambacher Schloss).

Das heißt, liebe Studierende, die Organisatoren haben sich schon etwas bei der Konzeption gedacht, stets in der Absicht, euch etwas wichtiges und wertvolles zu vermitteln. Sehr oft geschieht das unbemerkt zwischen den Zeilen. Von daher lohnt sich immer eine hohe Aufmerksamkeit auf die Vorgänge in unserer Hochschule zu haben. Die Hochschule lebt und wird vor allem auch von allen mit Leben erfüllt. Das ist das Wichtigste zu wissen.

Doch zurück zur eigentlichen Exkursion: Nach dem Klosterbesuch in Maulbronn und den begleitenden Erklärungen der kulturellen Zusammenhänge durch Prof. Dr. Andreas Müller, fuhren wir Richtung Schloss Neuenbürg, wo uns “Das kalte Herz” als Märchen erwartete (Storytelling). Was zunächst extrem kitschig klingt, stellte sich als wundervoll gemachtes, begehbares Theater heraus, was mich wirklich extrem faszinierte – sowohl vom Inhalt und seinen Metaphern, also Hauffs Märchen “Das kalte Herz” , als aber auch von der modernen, aber sehr liebevollen und atmosphärischen Inszenierung. Doch bevor uns das Vergnügen erwartete, stand eine andere Aufgabe auf dem Programm:

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Ich vermute ja, dass uns die Organisatoren absichtlich diese körperliche Zwischenbegegnung haben machen lassen. Jedenfalls aAngekommen, teils etwas schwerer atmend, konnten wir schnell in die eigentümliche Atmosphäre des “Museums” eintauchen. Das Konzept war erfrischend anders und inspirierend durch eine leichte, aber durchaus anheimelnde Verstörung:

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Wir teilten uns auf und tauchten in die besagte Märchenwelt und seinen kantigen Protagonisten ein:

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Und zogen anschließend weiter in den anderen Teil des Museums – im wahrsten Sinne des Wortes:

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Und am Ende waren alle geschafft, aber auch irgendwie wieder richtig aufgetankt.

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Ich persönlich fand es jedenfalls sehr inspirierend und ich war im Nachhinein sehr froh, mal aus dem Alltag rauszukommen und neuen Input für Kopf und Waden zu bekommen. Wie erging es euch denn so? Erzählt doch mal!