Offen und zu (China III)

Autor: Prof. Stefan Luppold am 20.09.2009

Noch nicht ganz zurück, aber schon auf dem Weg – Zwischenhalt in Dubai. Gelegenheit für eine letzte Online-Bemerkung zu meiner Chinareise.

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Schön – und damit auch aus Sicht eines Messe-, Kongress- und Eventmanagers bedeutsam sind Offenheit, Gastfreundschaft und gelebter Stolz, was die eigene Geschichte der Chinesen angeht. Das ist nicht nur authentisch, sondern Stoff für Pre- und Post-Conventions, für Begleitprogramme, für die Entscheidung als Tagungsort. Gut zu erkennen daran, dass beispielsweise Shanghai auf der Top Ten Liste der internationalen Kongress-Städte langsam aber stetig nach oben wandert…

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Gastfreundschaft zeigt sich durch gemeinsames Essen. Yang Liu, eine chinesische Grafik-Designerin (www.yangliudesign.com),  hat in einem kleinen Kultur-Bilderbuch (“Ost trifft West) darauf hingewiesen, dass man in China drei Mal täglich warm ist. Gerne in Gemeinschaft und natürlich gerne mit den jeweiligen für die Provinz typischen Spezialitäten. Genauso wie es keine “europäische Küche” gibt – wir unterscheiden ja selbst bei uns feingliedrig in pfälzisch, badisch, schwäbisch und so weiter – sind Zubereitungsarten, verwendete Zutaten und Gewürze und anderes in China regional sehr verschieden. Ein weiterer “Soft-Faktor” auf den Tourismus- und Eventmanager gerne eingehen!

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Es gab Zeiten, da war China eher “zu” – der Bedrohung durch die Mongolen begegnete man durch den Bau einer Mauer. Was einst “Ausschluss-Kriterium” war, ist heute eine weitere Attraktion, die in gewisser Weise auch an Berlin erinnert…dort findet man allerdings (im Kontext dieser Bemerkungen “leider”) nur noch sehr schwer Überreste an die Teilung.