Wer fragt, der erfährt… (China II)

Autor: Prof. Stefan Luppold am 18.09.2009

Ein letzter Tag der Chinareise und die Gelegenheit, noch einige Hände zu schütteln. Sehr praktisch im ferneren Ausland sind immer die “Repräsentanz-Silos” – so sind die Büros von DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), AHK (Außenhandelskammer), DZT (Deutsche Zentrale für Tourismus), KölnMesse und APS (Akademische Prüf-Stelle) nur rund 40 Höhenmeter voneinander entfernt.

Der Vertreter der DZT weiß nun von der Karlshochschule International University und – nächste Woche ist Roadshow mit chinesischen Pressevertretern in Deutschland – will zwischen Triberg im Schwarzwald und Hockenheimring bei uns einkehren. Daneben – ITM’ler aufgepasst – besteht großes Interesse an studentischen Projekten rund um das Thema “Vermarktung der Destination Deutschland in China”!

Da der Aufzug verlässlich und schnell seine Aufgabe versah, konnte ich am frühen Nachmittag einen weiteren Termin einschieben: Unter anderem auf Grund der bevorstehenden 60-Jahr-Feier der Volksrepublik China (die Chinesen übersetzen sich in diesem Zusammenhang selbst mit “60 Years of Modern China”) wurden auch Kunstausstellungen verstärkt geplant und durchgeführt.

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Bei einer sehr hochwertigen Gemälde-Ausstellung traf ich Zhang Wencheng, Präsident der Chamber of Culture Beijing (einer Tochter der Chamber of Commerce) und seine Generalsekretärin Frau Zhou. Ich fragte ihn, ob er denn wisse, wie man solch eine exquisite Veranstaltung nach Deutschland bringen könne – und er meinte, das wäre wohl Sache von Kultur- und Eventmanagement-Studenten der Karlshochschule, so etwas zu untersuchen! Kooperation in greifbarer Nähe…

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Vorbei am Olympia-Gelände – ein Schnappschuss des weltweit größtenVogelnests musste sein! – dann zu einem kleinen Künstlerstadtteil mit unglaublich vielen Galerien. Wer glaubt, dass China hier noch hinter westlichen Standards agiert, irrt! Ein Gemälde, das mir auf Anhieb gefiel, wurde mit “50.000″ bepreist. Bedeutet umgerechnet rund 5.000 Euro. Allerdings – ich fragte nach, ob das denn für chinesische Verhältnisse nicht ein immens hoher Betrag sei – handelte es sich zu meiner Überraschung um eine Angabe in Dollar!

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Da bleibt nur den Blick nach vorne (und oben) gerichtet zu halten…