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	<title>Comments on: Das Internet-Manifest: Gut oder schlecht?</title>
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	<description>Rund um das Leben an der Karlshochschule</description>
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		<title>By: 50hz &#8211; Werkstatt für Netzkommunikation &#187; Blogarchiv &#187; Journalismus im Netz: Das Internet-Manifest</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1450</link>
		<dc:creator>50hz &#8211; Werkstatt für Netzkommunikation &#187; Blogarchiv &#187; Journalismus im Netz: Das Internet-Manifest</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:10:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Etwa wenn Martin Recke von geballter Mittelm&#228;&#223;igkeit schreibt oder Patrick Breitenbach fragt, ob der Entstehungsprozess des Manifests m&#246;glicherweise im Widerspruch zu zentralen Thesen des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Etwa wenn Martin Recke von geballter Mittelm&#228;&#223;igkeit schreibt oder Patrick Breitenbach fragt, ob der Entstehungsprozess des Manifests m&#246;glicherweise im Widerspruch zu zentralen Thesen des [...]</p>
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		<title>By: ? Camp Ring2</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1449</link>
		<dc:creator>? Camp Ring2</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:38:25 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Das Internet-Manifest...&lt;/strong&gt;

Das Internetmaifest von Thomas, Sascha und vielen anderen ist eine Zusammenfassung der lose schwelenden Konflikte um das Thema Internet und Journalismus, die uns seit ein paar Jahren begleiten.
In seiner disruptiven Wirkung nicht zu verwechseln mit dem...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internet-Manifest&#8230;</strong></p>
<p>Das Internetmaifest von Thomas, Sascha und vielen anderen ist eine Zusammenfassung der lose schwelenden Konflikte um das Thema Internet und Journalismus, die uns seit ein paar Jahren begleiten.<br />
In seiner disruptiven Wirkung nicht zu verwechseln mit dem&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1448</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 20:48:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael: Die Angst scheint mir in dieser und vielen anderen Thematiken die treibende Kraft zu sein. Es geht im Grunde genommen immer um Fortpflanzung und Angst vor dem Aussterben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Menschen die eigene Existenzangst dann gleich auf die gesamte Welt projezieren müssen. Das führt vielleicht zu diesen Weltbefreiungsgedanken.

Dabei beachten die wenigsten, dass &quot;die Befreiung&quot; immer nur bei einem selbst möglich ist. Andere Menschen auf direktem Wege dauerhaft verändern zu wollen ist einfach sinnlos. Zwar wird jeder von jedem beeinflusst, aber diese Beeinflussung ist nicht dauerhaft kontrollierbar. Genau dann nämlich kommen die zitierten &quot;Störungen&quot; zum Einsatz.

Summasummarum bleibt mir immer wieder nur der Gedanke, selbst das Beste aus seiner Situation zu machen, das menschenmöglichste in der eigenen Situation zu machen, dass es einem selbst gut geht, in Demut zu lernen, sich weiterzuentwickeln und Eigenverantwortung zu üben. Ich glaube nicht, dass Menschen glücklich werden, indem sie andere in die Luft jagen. Ich glaube schon, dass wir glücklich werden, wenn wir anderen Menschen helfen - vorausgesetzt sie bitten um Hilfe und nehmen die Hilfe an. Sonst geraten wir nämlich wieder in diesen Befreiungszwang und definieren den gegenüber als schwach, hilf- und willenlos und kerkern ihn dadurch auch wiederum ein. Siehe dazu auch meine Gedanken gestern: http://brainblogger.de/2009/09/die-unerfassbare-kultur-der-unermudlichen-unmundigkeit/

Fazit: Ich interpretiere das Bestreben der Kybernetiker witzigerweise ganz anders. Die angestrebte &quot;Freiheit des Systems&quot; setzt ein eigenverantwortliches Handeln bei Menschen voraus. Solange wir aber immer noch an diesem oder jenen Rockzipfel hängen, öffnen wir natürlich Türen und Tore für Fremdbestimmung - was aber wiederum bedeutet, dass es irgendwie zugelassen oder eingefordert wird und wieder kein Grund ist das im Auftrag einer Ideologie zu zerstören. Immer daran denken, dass Systeme in sich geschlossen sind wir aber immer wieder der Illusion aufsitzen, neutraler abgekapselter Beobachter sein zu können. :-)

Ich interpretiere Kybernetik als den selbstorganisierten Zustand des Seins. Jetzt. Wie es ist. Wie wir sind. Und das lässt sich natürlich immer weiter und weiter ableiten, so wie Heinz von Foerster es im Interview beschreibt.

Das ist in der Tat wunderschön - wenn man es auf diese Weise betrachtet. Der Paranoiker wird es unerträglich finden, denn er braucht die Kontrolle und kann sich der scheinbaren Machtlosigkeit nicht ergeben. Er ist nicht im Stande sein Ich so völlig aufzulösen - denn er setzt es zu Recht dem Sterben gleich. Und vor allem ist er nicht in der Lage seinen Feinden und auch sich selbst zu vergeben. 

PS: Es gibt übrigens interessante Theorien in der Psychologie, dass Morde verkappte Selbstmorde sind und auch umgekehrt. Das erklärt vielleicht die eine oder andere Handlung von gewaltbereiten narzistischen Freiheitskämpfern/Terroristen. Mit Befreiung hat das nix zu tun. Es ist nur ein weiteres Gefängnis der Macht. Eine weitere Illusion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Die Angst scheint mir in dieser und vielen anderen Thematiken die treibende Kraft zu sein. Es geht im Grunde genommen immer um Fortpflanzung und Angst vor dem Aussterben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Menschen die eigene Existenzangst dann gleich auf die gesamte Welt projezieren müssen. Das führt vielleicht zu diesen Weltbefreiungsgedanken.</p>
<p>Dabei beachten die wenigsten, dass &#8220;die Befreiung&#8221; immer nur bei einem selbst möglich ist. Andere Menschen auf direktem Wege dauerhaft verändern zu wollen ist einfach sinnlos. Zwar wird jeder von jedem beeinflusst, aber diese Beeinflussung ist nicht dauerhaft kontrollierbar. Genau dann nämlich kommen die zitierten &#8220;Störungen&#8221; zum Einsatz.</p>
<p>Summasummarum bleibt mir immer wieder nur der Gedanke, selbst das Beste aus seiner Situation zu machen, das menschenmöglichste in der eigenen Situation zu machen, dass es einem selbst gut geht, in Demut zu lernen, sich weiterzuentwickeln und Eigenverantwortung zu üben. Ich glaube nicht, dass Menschen glücklich werden, indem sie andere in die Luft jagen. Ich glaube schon, dass wir glücklich werden, wenn wir anderen Menschen helfen &#8211; vorausgesetzt sie bitten um Hilfe und nehmen die Hilfe an. Sonst geraten wir nämlich wieder in diesen Befreiungszwang und definieren den gegenüber als schwach, hilf- und willenlos und kerkern ihn dadurch auch wiederum ein. Siehe dazu auch meine Gedanken gestern: <a href="http://brainblogger.de/2009/09/die-unerfassbare-kultur-der-unermudlichen-unmundigkeit/" rel="nofollow">http://brainblogger.de/2009/09/die-unerfassbare-kultur-der-unermudlichen-unmundigkeit/</a></p>
<p>Fazit: Ich interpretiere das Bestreben der Kybernetiker witzigerweise ganz anders. Die angestrebte &#8220;Freiheit des Systems&#8221; setzt ein eigenverantwortliches Handeln bei Menschen voraus. Solange wir aber immer noch an diesem oder jenen Rockzipfel hängen, öffnen wir natürlich Türen und Tore für Fremdbestimmung &#8211; was aber wiederum bedeutet, dass es irgendwie zugelassen oder eingefordert wird und wieder kein Grund ist das im Auftrag einer Ideologie zu zerstören. Immer daran denken, dass Systeme in sich geschlossen sind wir aber immer wieder der Illusion aufsitzen, neutraler abgekapselter Beobachter sein zu können. :-)</p>
<p>Ich interpretiere Kybernetik als den selbstorganisierten Zustand des Seins. Jetzt. Wie es ist. Wie wir sind. Und das lässt sich natürlich immer weiter und weiter ableiten, so wie Heinz von Foerster es im Interview beschreibt.</p>
<p>Das ist in der Tat wunderschön &#8211; wenn man es auf diese Weise betrachtet. Der Paranoiker wird es unerträglich finden, denn er braucht die Kontrolle und kann sich der scheinbaren Machtlosigkeit nicht ergeben. Er ist nicht im Stande sein Ich so völlig aufzulösen &#8211; denn er setzt es zu Recht dem Sterben gleich. Und vor allem ist er nicht in der Lage seinen Feinden und auch sich selbst zu vergeben. </p>
<p>PS: Es gibt übrigens interessante Theorien in der Psychologie, dass Morde verkappte Selbstmorde sind und auch umgekehrt. Das erklärt vielleicht die eine oder andere Handlung von gewaltbereiten narzistischen Freiheitskämpfern/Terroristen. Mit Befreiung hat das nix zu tun. Es ist nur ein weiteres Gefängnis der Macht. Eine weitere Illusion.</p>
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	<item>
		<title>By: Michael Wald</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1447</link>
		<dc:creator>Michael Wald</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 18:24:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Patrick
ja, ich hab mit lutz dammbeck (das netz) einige email wechsel gehabt.

http://www.filtertraum.de/2007/07/04/filter-und-storgerausche/

ich glaub eigentlich der &quot;unabomber&quot; wollte &quot;nur&quot; aufmerksamkeit.

je mehr ich mich mit diesem themenkomplex beschäftige, desto weniger möchte ich dazu sagen =)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Patrick<br />
ja, ich hab mit lutz dammbeck (das netz) einige email wechsel gehabt.</p>
<p><a href="http://www.filtertraum.de/2007/07/04/filter-und-storgerausche/" rel="nofollow">http://www.filtertraum.de/2007/07/04/filter-und-storgerausche/</a></p>
<p>ich glaub eigentlich der &#8220;unabomber&#8221; wollte &#8220;nur&#8221; aufmerksamkeit.</p>
<p>je mehr ich mich mit diesem themenkomplex beschäftige, desto weniger möchte ich dazu sagen =)</p>
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		<title>By: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1446</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 17:42:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael: Der Unabomber ist mir natürlich ein Begriff. Danke für den Link. Aber auch er hat natürlich den Fehler gemacht, eine komplette Gesellschaft mit Hilfe von Gewalt (Briefbomben) befreien zu wollen.

Empfehle in diesem Zusammenhang den Dokumentarfilm &quot;Das Netz&quot;: U.a. geht es da über den Unabomber und das wissenschaftliche Umfeld, indem er sich befand. Auch Heinz von Foerster hat einen spannenden Gastauftritt. Dieser Film vermittelt ganz gut die beiden Pole rund um das Thema &quot;Web&quot; bzw. Technologisierung und dessen gedanklichen Grundlagen.

@Andreas: So undiplomatisch wollte ich es dann doch nicht ausdrücken! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Der Unabomber ist mir natürlich ein Begriff. Danke für den Link. Aber auch er hat natürlich den Fehler gemacht, eine komplette Gesellschaft mit Hilfe von Gewalt (Briefbomben) befreien zu wollen.</p>
<p>Empfehle in diesem Zusammenhang den Dokumentarfilm &#8220;Das Netz&#8221;: U.a. geht es da über den Unabomber und das wissenschaftliche Umfeld, indem er sich befand. Auch Heinz von Foerster hat einen spannenden Gastauftritt. Dieser Film vermittelt ganz gut die beiden Pole rund um das Thema &#8220;Web&#8221; bzw. Technologisierung und dessen gedanklichen Grundlagen.</p>
<p>@Andreas: So undiplomatisch wollte ich es dann doch nicht ausdrücken! ;-)</p>
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		<title>By: Andreas</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1445</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 16:25:22 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist kein Manifest, sondern langweilige, rundgelutschte Selbstverständigungsprosa.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist kein Manifest, sondern langweilige, rundgelutschte Selbstverständigungsprosa.</p>
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		<title>By: Michael Wald</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1444</link>
		<dc:creator>Michael Wald</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 16:13:47 +0000</pubDate>
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		<description>Da du gerade getweetet hast: 

&quot;Ich glaub ich muss einfach wesentlich reisserischer werden: Was das Internet-Manifest mit Terror &amp; Drogen zu tun hat:&quot;

trau ich mich mal auf ein anderes Manifest zu verweisen (mit Vorsicht zu genießen!) dass dem Kontext den du erwähnst (68er) &quot;entsprungen&quot; ist:

http://www.equinox-net.de/wp/wp-content/downloads/unabomber.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da du gerade getweetet hast: </p>
<p>&#8220;Ich glaub ich muss einfach wesentlich reisserischer werden: Was das Internet-Manifest mit Terror &amp; Drogen zu tun hat:&#8221;</p>
<p>trau ich mich mal auf ein anderes Manifest zu verweisen (mit Vorsicht zu genießen!) dass dem Kontext den du erwähnst (68er) &#8220;entsprungen&#8221; ist:</p>
<p><a href="http://www.equinox-net.de/wp/wp-content/downloads/unabomber.pdf" rel="nofollow">http://www.equinox-net.de/wp/wp-content/downloads/unabomber.pdf</a></p>
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		<title>By: Tweets that mention Das Internet-Manifest: Gut oder schlecht? &#124; Karlshochschule International University -- Topsy.com</title>
		<link>http://blog.karlshochschule.de/2009/09/07/das-internet-manifest-gut-oder-schlecht/comment-page-1/#comment-1443</link>
		<dc:creator>Tweets that mention Das Internet-Manifest: Gut oder schlecht? &#124; Karlshochschule International University -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 13:15:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.karlshochschule.de/?p=996#comment-1443</guid>
		<description>[...] This post was mentioned on Twitter by Rainer Helmes and Karlshochschule. Rainer Helmes said: Das #InternetManifest: Gut oder schlecht? http://bit.ly/36khg via @breitenbach [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] This post was mentioned on Twitter by Rainer Helmes and Karlshochschule. Rainer Helmes said: Das #InternetManifest: Gut oder schlecht? <a href="http://bit.ly/36khg" rel="nofollow">http://bit.ly/36khg</a> via @breitenbach [...]</p>
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