Nexans Quality System – Qualität der Zukunft

Autor: Manuel Mikhail am 4.09.2009

nexansIm Verlauf des 4. Semesters hatten wir,die Studierenden, die Gelegenheit unsere Kreativität und Begeisterung im Rahmen eines Unternehmensprojekts zu beweisen. Betreut durch Prof. Becker sowie Herrn Hakensohn hatten wir die Möglichkeit uns an einer reellen Aufgabe zu messen.

Volker Gauler, der Leiter des Netzservice beim größten Kabelhersteller der Welt, Nexans war von der Umsetzung des Projekts für sein Unternehmen sehr angetan: „Meine Erwartungen wurden überaus erfüllt.“

Ziel des Meetings war es von Seiten der Studierenden ein Dienstleistungsmodell im After-Sales-Bereich vorzustellen, bei dem es darum ging Mittelspannungsnetze zu analysieren und zu optimieren.
Derzeit wird in der Energiebranche noch sehr ereignisorientiert gehandelt. Das heißt: Sollte im jeweiligen Mittelspannungsnetz ein Defekt auftreten, ist ein Mitarbeiter des regionalen Energieversorgers dazu gezwungen, sich auf den Weg zu machen, um an Ort und Stelle den Fehler ausfindig zu machen und ihn zu beheben.

Der Ansatz der Studierenden war es, diese Problematik aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Mittels Umfragen (bei 240 Stadtwerken), Interviews (RWE, EnBW) und den gängigen Analysetools (SWOT, Benchmarking, etc) stellten die Studierenden explizit Bedürfnisse und Nutzen der Kundengruppen gegenüber.
Für Nexans ist ein Hochschulprojekt dieser Art vor allem dahingehend äußerst interessant, da es ermöglicht einer gewissen „Betriebsblindheit“ vorzubeugen. Volker Gauler: „Man sieht eine Sichtweise außerhalb des Unternehmens, was sehr wichtig ist.“

An dieser Stelle stellten die Studierenden ihre Ideen von einer zustandsorientierten Vorgehensweise vor, bei der es darum ging ereignisorientierte Vorfälle zu minimieren.

Unter diesen Gegebenheiten wurde ein Modell entwickelt, welches die notwendigen einzelnen Arbeitsschritte zu einem ganzheitlichen Prozess vereinigt und ein hierzu adäquates Kommunikationskonzept mit dem Titel „Nexans Quality System – Qualität der Zukunft“ vorgestellt.

In einer angeregten Diskussion besprach ein sichtlich begeisterter Herr Gauler im Anschluss an die Präsentation mit dem Projektteam die Ergebnisse, die Planungen hinsichtlich dieser Ergebnisse und Entwicklungen bei Nexans, sowie aktuelle Tendenzen auf dem Energieversorgungsmarkt.

Auf die Frage, ob er sich in Zukunft weitere Projekte mit der Karlshochschule vorstellen könne, antwortete er ohne zu Zögern „Ja, auf jeden Fall.“

Vielen Dank an dieser Stelle für eine erstklassige Zusammenarbeit Herrn Gauler und dem Betreuer des Projekts, Herrn Hakensohn.