Meine PONS-Korrekturen
Autor: Patrick Breitenbach am 29.07.2009Liebe Frau Pelzer,
ich habe mich, wie so viele andere Blogger auch, sehr über Ihre persönliche Nachricht in Form eines Schulheftes, meines korrigierten Blogeintrages und ihrer personalisierten Videobotschaft gefreut.

Sie haben da ganze Arbeit geleistet (mit Unterstützung ihrer Berater und kreativen Köpfe) und endlich hat ein Unternehmen mal begriffen, wie man die Herzen von Menschen (ich sage bewusst nicht “Blogger”) gewinnen kann.
Da Sie sich ja sehr offen zu einem Dialog bekennen und auch Feedback auf der entsprechenden Seite zu Ihrem neuen kostenlosen Suchdienst eingefordert wird, habe ich mir erlaubt ebenfalls einen kleinen Korrekturgang mit Rotstift zu machen. Natürlich bin ich als Nerd, Anhänger der papierlosen Gesellschaft. Daher erhalten Sie von mir die Korrekturen als JPG bw. per Mail als PDF.
Ich weiß ja, dass sich Ihr Angebot über Werbung finanziert bzw. finanzieren muss. Aber vielleicht gehen Sie ja noch einmal in sich und machen sich ein paar Gedanken, ob Sie nicht auch eher innovative Geschäfts- und Werbemodelle implementieren möchten, wenn Sie schon so vorausdenkend Ihre Zielgruppe ansprechen. Denken Sie an Google, nutzen Sie aber vielleicht nicht deren Werbemodell. Aber vor allem vergessen Sie nicht Ihre eigenen starken Produkte. Vernetzen Sie diese wesentlich stärker und erhöhen Sie somit die Relevanz der Werbebotschaften. Aber am meisten würde ich Sie dazu auffordern, den Spaß an der Bedienung Ihrer Seite zu erhöhen. Der sogenannte “Joy of Use” bzw. “Ease of Use” ist momentan einfach nicht gegeben. Sie können dann noch so viel Werbebanner schalten, aber wenn am Ende niemand mehr pons.eu benutzen will, weil es zu sperrig, überladen oder werbeversaut ist, trägt das nicht gerade zu einem Erfolg bei.
Ich hoffe, Sie verstehen meinen Blogartikel nicht nur als rein typische “Bloggermotze”, sondern Sie entdecken auch zwischen den Zeilen, die konstruktiven Ansätze, die wir gerne in einem persönlichen Gespräch vertiefen können.
Liebe Grüße
Patrick Breitenbach
PS: Wir würden uns natürlich riesig freuen, wenn der Begriff “Stoff-Bulimie” sowohl Einzug in den deutschen Sprachgebrauch, als auch in Ihre fabelhaften Nachschlagewerke erhält. Print never dies!
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