Bayrischer Landtag stuft Masterabschluss der Fachhochschulen und Uni als gleichwertig ein

Autor: Patrick Breitenbach am 4.07.2009

Wer in Bayern in den öffentlichen Dienst einsteigen will, braucht sich in punkto Unistudium vs. Fachhochschulstudium keine Gedanken bezüglich dem Einstiegsgehalt und der Einstufung der Leistungsfähigkeit mehr machen. Seit kurzem wird im Freistaat das Masterstudium egal an welcher Hochschulform (Uni oder FH) studiert, durch den bayrischen Landtag im öffentlichen Dienst als gleichwertig definiert:

Barbara Lüddeke ist die Referatsleiterin Bologna im bayerischen Wissenschaftsministerium. Dass Universitäten früher pauschal als für besser befunden wurden und Uniabsolventen per se ein höheres Anfangsgehalt bekamen, ist heute nicht mehr zeitgemäss, so ihre Meinung. Doch Bayern kann erst seit der Föderalismusreform und dem Übergang des Dienstrechts auf die einzelnen Bundesländer derartige überfällige Enscheidungen zu treffen. Der Gedanke dabei: Seit der Studienstrukturreform müssen Master an FH und Uni sowieso die selben Kompetenzniveaus erfüllen

Wenn das kein klares Signal auch für den restlichen Arbeitsmarkt ist?!