Freiräume schaffen
Autor: Patrick Breitenbach am 24.04.2009
Bevor man etwas neues baut, muss man den Bauschutt behutsam und einigermaßen staubfrei beseitigen. Also einen Freiraum schaffen. So eine radikale Umgestaltung einer Hochschule bringt natürlich auch auf Seiten der Kommunikation ein ungeheures Maß an Aufräumarbeiten mit sich. Der alte Markenname ist teilweise durch die Nähe zu einer anderen Bildungseinrichtung regional verbrannt und die Bekanntheit auf nationaler wie internationaler Ebene muss quasi von Null auf in kurzer Zeit in den Kommunikationsorbit schießen. Zudem gilt es nun die interne auf die externe Kommunikation abzustimmen und überhaupt so viele verschiedene Baustellen im Bereich Marketing und Kommunikation schnellstmöglich fertigzustellen. Ein Namenswechsel steht bevor, diverse spannende Studentenprojekte sind in der Mache und die Rekrutierungsphase für das kommende Semester muss nun auf vollen Touren laufen. Wir haben in kürzester Zeit einen neuen, frischen Interims-Studienführer produziert (Wer einen haben möchte, bitte hier klicken) und ein kleines Redaktionsteam für die kommende Onlinekommunikation auf die Beine gestellt. Wer Interesse hat mitzumachen, der findet uns im “Freiraum 104″.
Wir arbeiten momentan ganz einfach sehr intensiv, sehr hart und so komme ich auch jetzt erst so wirklich dazu, diesen Prozess aus Sicht der Kommunikationsleitung, ein Stück weit zu dokumentieren.
Es ist hier einfach unglaublich spannend, mal nervenzerreißend, aber insgesamt einfach eine absolut lohnende Aufgabe. Es macht so unendlich viel Spaß mit engagierten Studenten zu arbeiten und sich mit kreativen Köpfen intern, wie aber auch extern in Form von Unterstützung und Dienstleistern, auszutauschen. Die Resonanz auf den neuen Internetauftritt, der den ersten maßgeblichen Schritt Richtung Neugestaltung der Hochschule repräsentieren sollte, fiel bisher ausschließlich positiv aus. Jedenfalls haben wir es aus meiner Sicht geschafft, uns als moderne und praxisorientierte Hochschule von anderen Lehreinrichtungen deutlich zu differenzieren. Doch das alles ist tatsächlich erst der Anfang. So viele Themen stehen noch auf unserer “creative-chaos-control-list” und natürlich will ich so schnell wie möglich den Dialog, Content und die Vernetzung der Hochschule in die virtuelle Welt hinein vorantreiben.

Doch “g’nug g’schwätzt” – bin ich dem Badischen etwa schon mächtig? Jetzt heisst es wieder MACHEN. So eine Hochschule erfindet sich schließlich nicht von selbst neu.
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